Zuletzt ein mageres Pünktchen aus 4 Spielen war die ernüchternde Bilanz der Cleebachtaler der letzten Wochen. „Wir haben nicht viel schlechter gespielt, aber insgesamt sind wir wohl noch zu „grün“ für eine Spitzenplatzierung“ sagte Headcoach Andi „Badekappe“ Wirth in der gestrigen Spielersitzung. In der Tat waren es nur Kleinigkeiten die zu den knappen Niederlagen bzw. vermeidbaren Punktverlusten führten. „Wir waren immer nah dran und haben keine Klatsche kassiert. Hier und da war es auch das fehlende Glück. Es darf aber nicht sein, daß wir nach einem Gegentreffer immer gleich komplett die Ordnung verlieren“ nahm Übungsleiter Wirth insbesondere seine Führungsspieler ins Gebet.
Aufgebot FC: Dreikausen, O. Schmidt, Viehmann, Rösel, B. Schmidt, Schimpf, Meywald,
Hoffmann, J.Kaiser, Baum, Römer, Pizzini, Hanusch, Russo, Lange, Frauenlob
Reserve empfängt Aufstiegsanwärter Volpertshausen
Das B-Liga-Team muß zum nächsten Derby ran. Gegner am Sonntag (Anpfiff 12 Uhr 30) ist der Tabellenzweite SV Volpertshausen. Alles andere als eine leichte Aufgabe beim Blick auf die Tabelle. Die Gäste sind das einzige ungeschlagene Team der Liga. „Vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung“ sagte FC-Trainer Wirth.
Geballtes:
Neuzugang
Der EX-Waldgirmeser Oliver Lenz gab gestern seine Visitenkarte im Training der Cleebachtaler ab. Dabei hinterließ der Linksfuß einen hervorragenden Eindruck. Ob der 35-jährige Blondschopf gegebenfalls künftig für den FC am Ball sein wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht vermeldet werden.
Rote Karten usw.
„Ede“ Itter bekam, wie bereits berichtet, in Dillenburg die 127 rote Karte seiner Laufbahn gezeigt. Wie die newsletter-Redaktion in Erfahrung bringen konnte, war es der erste Feldverweis wegen „rohen Spiels“. Alle anderen roten Karten bekam das Cleeberger „enfant terrible“ (in der WNZ auch als ruhender Pol bezeichnet) wegen sogenannten Unsportlichkeiten (Meckern, Schiedsrichterbeleidigung, Ballwegschlagens) oder „Tätlichkeiten“ gezeigt. Die gelb-roten Karten und die 10-Minutensperren (in den späten 80´er Jahren kurzzeitig gültig) blieben bei den 127 Feldverweisen unberücksichtigt. Ob der Dillenburger Platzverweis sein letzter „roter Karton“ gewesen ist, kann aufgrund dieser rühmlichen Statistik fast augeschlossen werden. Itter hat derzeit mit dem zweitplatzierten in der ewigen Sünderkartei Thomas „Kuche“ Schnorr gleichgezogen. Lediglich der 1. Vorsitzender der Cleebachtaler weist eine noch bessere „Statistik“ auf. Präsident Dieter „Fräch“ Stahl wurde in seiner Laufbahn 139 mal des Feldes verwiesen. Hier die ersten 5 der
Sünderliste:
1. Dieter „Fräch“ Stahl, 139 Rot (+ 294 Gelb/Rot)
2. Thomas „Kuche“ Schnorr, 127 Rot (154 Gelb/Rot)
3. Frank „Ede“ Itter, 127 Rot (111 Gelb/Rot)
4. Wolfgang „Bitsch-Batsch“ Schmidt, 115 Rot (376 Gelb/Rot)
5. Jochen „el torre“ Gräf, 99 Rot (155 Gelb/Rot)
Nachbarvereine ebenfalls auf „absteigenden Ast“ in der Tabelle
Nicht nur die hochgewettete SG Brandoberndorf/Griedelbach und die ambitionierte SG Reiskirchen/Niederwetz teilen sich derzeit das Schicksal mit dem FC Cleeberg. Die Spielgemeinschaft aus Schoute und Handeise dümpelt nach zuletzt magerer Punktausbeute im Niemandsland der A-Klasse vor sich her, Reiskirchen/Niederwetz büßte nach fulminanten Saisonstart seinen zwischenzeitlichen 8 Punkte Vorsprung ein und verlor die Tabellenführung. Aber „Mecki“ Glotzbach und Co. wollen bereits zur Winterpause nochmal kräftig investieren und Spielertrainer Dönges neues Spielermaterial zur Verfügung stellen. Noch schlimmer hat es den FSV Braunfels erwischt. Die Oberliga Hessen scheint, wie von vielen Fußballkennern vorhergesagt, mehr als eine Nummer zu groß für die Elf von Macher Gerfried Wagner zu sein. Auch die SG Oberkleen/Oberwetz kommt in der B-Liga kaum vom Fleck, die Spitzenteams aus Volpertshausen, Burgsolms II, Türkgücü Wetzlar und Steindorf sind für Mannen um Spielertrainer Michael Wahl kaum noch einzuholen. Das „Musiker-Team“ von Blau-Weiß Espa steht in den hinteren Gefilden der B-Liga Frieberg, der SV Niederweisel steht zwar im vorderen Mittelfeld der Bezirksliga Friedberg, ist jedoch vom ausgegebenen Saisonziel Aufstieg auch ein großes Stück entfernt. Fast schon hoffnungslos ist die Lage beim TSV Langgöns, die „Huuchsarchjer“ bekleiden den letzten Platz der Bezirksliga Süd, auch das Allheilmittel „die Trainerentlassung von Rainer „Locke“ Klaus“ konnte das Team um Abteilungsleiter Mark Wedel nicht stabilisieren.
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Jugend-Nachrichten
Nach einer unterirdischen Leistung (O-Ton Trainer „Süppche“ Lange)kassierte die E Jugend eine 0:7 Klatsche gegen Hermannstein.
F-2 Jugend am Samstag beim Hallenturnier in Biskirchen