Ein Hauch von Pelé, Maradonna und Netzer wehte gestern Mittag durch das Kleebachtal. Leider nicht, wie von vielen erhofft, beim Spiel FC – Wetter, sondern schon eine Stunde früher bei der Partie der zweiten Mannschaft. Diese feierte ihren 4. Sieg im 5. Spiel und setzt sich damit weiter an der Tabellenspitze fest. Dem Gegner Büblingshausen II erging es beim 5:1 dabei wie einem eingesperrten Schaffner, sie kamen nicht zum Zug.
Das Spiel begann recht ruhig. Der FC hatte das Spielgeschehen im Griff, konnte nach vorne aber keine richtige Durchschlagskraft entwickeln. Das änderte sich ab der 15. Minute, als der bisher pomadig agierende „Tochulu“ Erdmann durch den pfeilschnellen und unglaublich agilen „Enger“ Senger ersetzt wurde. So kam es auch, das „Kouva“ Pietschig in der 25. Minute in eine durch „Enger“ geschaffene Lücke stoßen konnte und zum 1:0 einschlenzte. Zehn Minuten später war es wieder Pietschig, der Steffen Bork auf die Reise schickte, der gekonnt zum 2:0 verwandelte. Nach diesem Tor stellte der FC allerdings das Fußballspielen ein. Büblingshausen kam besser ins Spiel, ohne aber eine einzige Torchance zu haben. Nach Ablauf der ersten 45 Minuten entschied sich der Schiri dazu, so lange nachzuspielen, bis Büblingshausen ein Tor erzielt. Da ihm die Gastmannschaft auch nach geschätzten 13 Minuten Nachspielzeit diesen Gefallen nicht tat entschied er kurzerhand ohne jeglichen Grund auf Strafstoß. Diesen verwandelten die Gäste in der 59. Spielminute zum 2:1 Pausenstand.
In der zweiten Halbzeit fanden die Kleebachtaler wieder zurück zur Sicherheit der ersten 35 Minuten. So war es nur eine logische Konsequenz, dass „Süppche“ Lange in der 60. Spielminute auf Vorlage von „Äcksl“ Würz auf 3:1 erhöhte. In der Folgezeit erging es den Büblingshausen wie einem 200Kg-Mann in der McDonalds Rutsche, sie konnten sich nicht mehr befreien. Auf Flanke von Steffen Bork schloß der überragende „Enger“ Senger zum 4:1 ab. Den Schlußpunkt setzte erneut „Süppche“ Lange, der eine Hereingabe von „Kessel“ Frauenlob in Goalgettermanier zum 5:1 Endstand abschloß.
Nach dem Spiel schickte sich noch eine Fraktion der Mannschaft an die Kirmes in Volpertshausen unsicher zu machen. Details liegen der Redaktion leider nicht vor.
Die zweite Mannschaft suhlt sich nach diesem Erfolg weiter in einem Bad voll Selbstherrlichkeit und Arroganz. Da Meistercoach „Richie“ Blaschke faszinierter Wellenreiter ist, erwartet er von seiner Mannschaft in dieser Woche eine bessere Trainingsbeteiligung als in den letzten Wochen, da nur so die Erfolgswelle erhalten bleibt.