Die zweite Mannschaft zieht an der Tabellenspitze weiter ihre Kreise. Heute konnte sie 3 Punkte bei der SG Nauborn/Laufdorf mitnehmen. Mit 5:1 gewannen die Mannen um Kapitän „Risi“ Rau auch in dieser Höhe verdient. Der FC gab von Beginn an das Tempo vor. Man merkte den Spielern an, dass sie nach den jüngsten Erfolgen Selbstbewusstsein getankt hatten. Und so fiel nach fünf Minuten auch schon das 1:0. Der bärenstarke „Salvo“ Russo stieg nach einer Flanke von „Junior“ Knapp am höchsten und nickte souverän ein. Vier Minuten später fiel das zweite Tor gegen zu diesem Zeitpunkt überforderte Gegner. „Junior“ Knapp tankte sich in den Strafraum durch und wurde unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte „Kouva“ Pietschig gewohnt sicher. Wie in den letzten Wochen fiel die Mannschaft nach dieser guten Anfangsphase in ein kurzzeitiges Loch. Laufdorf übernahm in dieser Phase das Kommando und kam folgerichtig zum Anschlußtreffer. Diesem war allerdings ein klares Handspiel vorausgegangen, welches der ansonsten extrem laufstarke und umsichtige Schiedsrichter nicht erkannte. Die folgenden zehn Minuten schwamm die Cleeberger Hintermannschaft und konnte von Glück sprechen, dass sie nicht den Ausgleich kassierte. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde das Spiel aber wieder souveräner gestaltet und „Junior“ Knapp konnte nach schönem Solo das 3:1 erzielen.
In der zweiten Halbzeit brannte dann nichts mehr an. Das Mittelfeld agierte nun sicherer, so dass man den Gegner weiter vor sich hertrieb. Es wurden zahlreiche Möglichkeiten herausgespielt, aber nur zwei davon konnten „Junior“ Knapp und „Tochulu“ Erdmann nutzen. Die mangelnde Torausbeute war auch das deutlichste Zeichen, dass die zweite Mannschaft von Erstmannschaftsspielern unterstützt wurde. Das beste Beispiel lieferte „Piff“ Hofmann. Er ackerte gut, vergab aber in BZO-Manier gleich fünf Hundertprozentige. Somit stand zum Spielende erneut ein 5:1 Sieg zu Buche.

Nach dem Spiel ließ die Mannschaft es sich nicht nehmen das anschließende Bezirksligaspiel zu kommentieren. Hier konnten vor allem hilfreiche Tipps an den Nauborner Übungsleiter weitergegeben werden, die dieser äußerst dankbar aufnahm. Enttäuscht waren die Spieler von der halbgaren Stadionwurst (Sie schmeckte so schlecht, dass nichtmal „Süppche“ Lange sie aufaß!!!!!!) und dem Verhalten der sportlichen Leitung. „Richi“ Blaschke versprach mit einer Abteilung des FCs den Geburtstag von Oldie „Bitsch-Batsch“ Schmidt zu stürmen, wurde in den Folgestunden aber nicht mehr gesichtet. Zum Glück agierten seine Schützlinge zuverlässiger und fuhren so den nächsten Dreier ein.