Im Spiel gegen den BSC Nauborn, der mit einem kompletten 99er-Jahrgang angetreten war, sahen die Cleeberger in der ersten Hälfte wie der klare Verlierer aus. Sie kamen überhaupt nicht ins Spiel; und immer wieder kamen die auch körperlich wesentlich stärkeren Nauborner gefährlich vor das Cleeberger Tor. Letztendlich konnten die Cleeberger Jungs (+ Lara) froh sein, das es zur Halbzeit „nur“ 0:1 stand. Der Treffer für Nauborn aus der 2. Minute resultierte allerdings aus einem unglücklichen Mißverständnis zwischen Torhüter Maxi Kiethe und seiner Abwehr.
Wie verwandelt kamen die Cleeberger dann aus der Halbzeitpause; Lara Schmidt übernahm die Liberoposition und Elia Seidel wechselte ins Mittelfeld. Die F2 versuchte nun mit spielerischen Mitteln gegen den körperlich überlegenen Gegner zu bestehen – mit Erfolg. Ein erstes Signal setzte Nico Rosenkranz nach tollem Zuspiel von Max Schmider als er in der 27. Minute allein auf das Nauborner Tor lief, aber knapp am langen Pfosten vorbeischoss. Nun spielten nur noch die Cleeberger und erzielten mit einer schönen Kombination in der 31. Minute den Ausgleich als Max Schmider einer Abpraller des Nauborner Torwarts nach einem schönen Schuss von Marius Spahn in bester Torjäger-Manier verwandelte. In der 36. Minute dann das Siegtor nach einer tollen Ballstaffette von Tom Woiwod, Max Schmider und Nico Rosenkranz. Konnte der gute Nauborner Torwart den schönen Schuss von Nico noch abwehren, ließ Elia Seidel ihm keine Chance mehr.
Viel Glück hatten die Nauborner dann noch, als ein mustergültiger Angriff über Elia Seidel mit toller Flanke von Nico Rosenkranz durch Max Schmider direkt volley abgeschlossen wurde. Der Ball ging jedoch knapp vorbei.
Die wenigen aber doch gefährlichen Angriffe der Nauborner wurden in der Abwehr von Lara und Torben mit höchstem Einsatz abgeblockt. Ihre körperlich überlegenen Gegenspieler sahen „kein Land“ mehr. Und was dann noch aufs Tor kam wurde von Maxi Kiethe gehalten.
Alles in allem aufgrund der sehr guten 2. Halbzeit ein hochverdienter Sieg der F2 gegen einen starken Gegner. Wünschenswert wäre nur, dass die Mannschaft mal von Beginn an so selbstbewusst aufspielt und keine Angst vor den „Größeren“ hat, das brauchst sie nämlich nicht.
Es spielten: „Goalie“ Maximilian Kiethe, Elia Seidel, Torben Uhlig, Lara Schmidt, Tom Woiwod, Nico Rosenktanz, Max Schmider und Marius Spahn.