Die erste Mannschaft des FC musste heute im Testspiel gegen Nieder-Weisel den ersten Dämpfer in der noch jungen Vorbereitung hinnehmen. In einem Spiel, das von beiden Mannschaften mit offenem Visier geführt wurde, stand es am Ende 5:4 für den Gast.
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Bereits in der 3. Spielminute tauchte Gästespieler Florian Krimmel frei vorm FC-Kasten auf und ließ FC Keeper Olli Schmidt keine Chance. Der FC bestimmte nun zwar das Spiel, wirklich gefährlich wurde man dabei aber kaum. So musste eine Ecke für den Ausgleich herhalten, „Patzke“ Würz verwandelte zum 1:1. Hinten lud man Nieder-Weisel ein ums andere Mal zum Toreschießen ein. So auch beim 1:2, das ebenfalls nach einer Ecke fiel. „ManU“ Römer konnte per Abstauber jedoch kurz darauf ausgleichen. Mit dem Schlußpfiff geriet der FC aber erneut in Rückstand. Bei einer einstudierten Freistoßvariante ließ Ollie Schmidt einen harmlosen Ball ins Tor trudeln.
In der zweiten Halbzeit besserte sich das Spiel nicht sonderlich. Der FC agierte weiterhin kopflos und geriet in so manche gefährliche Kontersituation. Zunächst waren aber die Kleebachtaler wieder mit dem Toreschießen an der Reihe. „Patzke“ Würz schloß per sehenswertem Volleyschuß in den Winkel ab. Das Wechselschießen ging munter weiter. Bei einem FC-Konter war die Abwehr, allen voran FC-Libero „Süppche“ Lange, zuweit aufgerükt. Jannik Hesse verlor den Ball und Niederweisel konnte den Konter zum 4:3 vollenden. Zehn Minuten vor Schluß trug sich auch FC-Neuzugang Andre Böttner in die Torschützenliste ein. Den Endstand besorgte ein direkt verwandelter Freistoß der Gäste.
Insgesamt kann man nur von einer katastrophalen Vorstellung sprechen. Es bleibt zu hoffen, dass der FC vor dem Rückrundenstart die Ordnung wiederfindet, damit er nicht sein blaues Wunder erlebt.
Für den FC standen auf dem Platz: O. Schmidt, „Lassa“ Schimpf, „Djangi“ Mangi, „Brösel“ Rösel, „Patzke“ Würz, „Niko“ Sewastjanow, Andre Böttner, Jannik Hesse, „Canijo“ Kaiser, „Junior“ Knapp, „Salvo“ Russe, „ManU“ Römer und „Süppche“ Lange