(RA).- Am Samstag und Sonntag fällt der Startschuss für die Restrunde der Fußball-Bezirksoberliga Gießen/Marburg. Die Jagd nach den beiden begehrten Aufstiegsplätzen zur Landesliga Mitte und das Bangen und den Klassenerhalt geht in die zweite Phase der Saison. Spitzenreiter TSV Kirchhain hat sich schon einen respektablen Vorsprung an der Tabellenspitze erarbeitet und hat die Chance diesen gleich am ersten Spieltag nach der Winterpause auszubauen.
Zwischen den Fronten nach oben und der Gefahrenzone nach unten steht der Neuling SG Versbachtal. Der sein Punktekonto gegen das abgeschlagene Schlusslicht SC Gladenbach im Lokalderby aufpolieren möchte. Den Sprung ins vordere Mittelfeld streben sowohl der VfB Wetter als auch der VfL Neustadt im Mittelfeld-Duell an.
Letztendlich stehen noch zwei Spiele auf dem Programm, in denen es für alle vier Beteiligten um wichtige Punkte für den Klassenerhalt geht. In Braunfels trifft die Landesliga-Reserve des FSV auf die SG Pohlheim, die im Falle eines Sieges den Relegationsplatz nach unten an den Gegner abgeben würde. Der Drittletzte, SSV Frohnhausen, erwartet den Vorletzten Eintracht Wetzlar II. Für den Verlierer dieses Kellerderby`s ist der Klassenerhalt deutlich schwerer zu realisieren.
Die Spiele am Wochenende im Überblick:
Samstag 15.30 Uhr:
TSV Großen-Linden (13.) – TSG Wieseck (5.)
VfB Wetter (11.) – VfL Neustadt (12.)
TSV Michelbach (10.) – FV Breidenbach (2.)
SSV Dillenburg (9.) – FC Cleeberg (7.)
Sonntag, 15 Uhr:
SF/BG Marburg (3.)- SG Birklar (4.)
TSV Kirchhain (1.)- SG Ehringshausen (6.)
SG Versbachtal (8.)- SC Gladenbach (18.)
FSV Braunfels II (14.) – FC Pohlheim (15.)
SSV Frohnhausen (16.) Eintr. Wetzlar II (17.)
SSV Dillenburg – FC Cleeberg (Sa 15.30)
Nach durchwachsenen Leistungen in der Vorbereitungsphase, die wegen vieler Verletzungen nicht nach Wunsch verlaufen ist, zeigte sich der FC Cleeberg zuletzt im Pokalspiel gegen den Oberligisten SC Waldgirmes von seiner besseren Seite. Die Leistung in dieser Partie hat Trainer Andreas Wirth freudiger und optimistischer gestimmt, was das richtungsweisende Spiel heute gegen Dillenburg angeht, obwohl nach einer längeren Ausfallliste der FCC nicht mit allzu großen Erwartungen in Dillenburg antritt. Die Gastgeber sind ein Team, das ganz schwer auszurechnen ist. Nach einer langen Durststrecke zu Beginn der Saison hatte sich der ehemalige Oberligist wieder gefangen und zeigte in den Partien vor der Winterpause eine deutlich ansteigende Form. Die Frage ist, wie hat der SSV Dillenburg die Winterpause genutzt ?
Cleebergs Trainer Andreas Wirth blickt auf eine größere Verletztenliste, was ihn nicht gerade freudig stimmt. Aber nach seiner Meinung hat sein FC Cleeberg in der Vergangenheit solche Situationen oftmals bestens gemeistert, was eine gewisse Portion Optimismus hervorruft. David Pizzini hat nach seinem Beinbruch immer noch nicht ins Trainingsgeschehen eingegriffen, Timo Sänger hat sich am Knöchel verletzt, Oliver Würz fehlt wegen Klausuren, Manuel Römer plagt sich mit Rückenproblemen herum und auch Andy Hoffmann fällt verletzungsbedingt aus.
Damit fährt Andy Wirth mit folgendem Kader nach Dillenburg: Jan-Erik Dreikausen und Oliver Schmidt im Tor; Erik Schimpf, Steffen Viehmann, Christoph Meywald, Björn Rösel, Daniel Mangi, Jannik Hesse, Salvatore Russo, Sebastian Kaiser, Johannes Kaiser, Nicolai Sewastjanow, Andre Böttner, Alexander Lange und Kai-Steffen Knapp.
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