Schier unglaubliche Szenen spielten sich gestern auf dem Oberkleener Tennenplatz ab. Headcoach „Badekappe“ Wirth hatte zu einer keineswegs überharten Trainingseinheit geboten bei der „Drehpeter“ Meywald zur Hauptfigur avancierte. Meistens ohne gegnerische Einwirkung -geschweige denn- Körperkontakt sank der Bankmanager in Diensten der Cleebachtaler immer wieder zu Boden. Nach 45 Minuten Trainingsbetrieb reichten die berühmten zehn Finger nicht mehr zum Nachzählen aus. Der zufällig anwesende Manager „Gerry“ Jung, der bekanntlich drei Semester Medizin an der Marburger Philipps-Universität studierte, diagnostizierte spontan die Schwind- und Fallsucht. Aber es kam noch besser! Gegen 20 Uhr, als die Temperaturen bereits unter den Gefrierpunkt lagen, passierte ein Novum in der fast 60-jährigen FC-Geschichte. Nach einem harmlosen Rempler suchte Drehpeter erneut sofort den Bodenkontakt, wälzte sich minutenlang auf dem eisigen Rotascheboden und fror fest. Augfrund dem beherzten Eingreifen von Co-Trainer „Richie“ Blaschke“, der sofortige Reanimationsmaßnahmen einleitete, konnte Schlimmeres verhindert werden.