(RA).- Wie hat das Spitzentrio der Fußball- Gruppenliga Gießen/Marburg die kollektive Pleite vom letzten Spieltag weggesteckt? Kommt die Konkurrenz noch einmal heran, oder war es für alle drei nur ein Ausrutscher?
FC Cleeberg – VfB 1900 Gießen (Sa. 15.00)
Kann der FC Cleeberg seine Serie von 4 Spielen in Serie ohne Niederlage nach der Winterpause fortsetzen und damit den Spitzenreiter stoppen? Auf jeden Fall hat sich das Team um Trainer Andreas Wirth nach hinten mächtig Luft verschafft und sich einen fast schon beruhigenden Vorsprung herausgeschossen. Vor allem die Hintermannschaft hat unter Wirth wieder Stabilität bekommen. In den vier Begegnungen kassierte Torwart Oliver Schmidt nur ein Gegentor. Deshalb kann der FCC für die nächsten sehr schweren Spiele optimistisch hineingehen. In der Vorrunde gab es in Gießen für die Kleebachtaler nichts zu holen. Sie unterlagen mit 0:4 und waren dabei noch recht gut bedient. Das soll heute anders werden. Wirth will versuchen die beiden Top-Stürmer der Gäste, Claudius Weber und Sebastian Bubbel aus dem Spiel zu nehmen. Dazu muss aber auch das Mittelfeld ausgeschaltet werden, das als Zulieferer für die Angreifer des VfB 1900 gilt . Für den FC-Angriff, weiterhin das Sorgenkind der Mannschaft, wird es in diesem Spiel wenn überhaupt nur ganz wenige Chancen geben. Und die müssen dann genutzt werden, will man seine Minimalchance wahren. Oberstes Ziel ist es aber zunächst, dass hinten die Null stehen bleibt. Je länger dies gelingt, desto nervöser könnte der Gegner werden und deshalb erhöht sich damit mit jeder Spielminute die Chance der Gastgeber. Mit einem Zähler wären die Gastgeber schon hoch zufrieden. Sie wollen den Zuschauern auf jeden fall ein großes Spiel zeigen und werden dazu um jeden Ball kämpfen.