(RA).- Platz zwei und drei stehen in der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg am Wochenende im Blickpunkt des Geschehens. Denn für den Direktaufstiegsplatz und die Aufsteigsrelegation gibt es noch insgesamt 6 Kandidaten. Die Meisterschaft hingegen ist vergeben. Die hat sich der VfB 1900 Gießen vorzeitig gesichert. Mit dem Heimspiel gegen die noch abstiegsbedrohte Mannschaft vom TUS Naunheim beginnt die Abschiedsgala des Traditionsvereins in Richtung Verbandsliga.
FC TuBa Pohlheim – FC Cleeberg (So 15 Uhr)
„Wir wollen in Pohlheim nicht verlieren“, gibt sich Cleeebrgs Trainer Andreas Wirth kämpferisch. Trotz der Ausfälle der durch die Platzverweise folgenden Sperren, kann Wirth auf eine ehrgeizige Elf zurückgreifen. In Pohlheim hat der FC Cleeberg immer gut ausgesehen und sich in den meisten Duellen mindestens einen Punkt erkämpft. Die Partie in der Vorrunde in Cleeberg endete nach einem rassigen Spiel torlos. Pohlheim artet allerdings seit dem 15.3. auf einen Sieg. Das 5:1 gegen Michelbach brachte der Mannschaft kurzfristig den 2. Platz ein. Danach allerdings verlies die Mannschaft das Glück. Nur noch zweimal gab es ein Unentschieden, viermal ging der Aufstiegskandidat als Verlierer vom Platz. Dadurch hat die Mannschaft viel Boden verloren. Rang zwei ist bei nunmehr 10 Zählern Rückstand nicht mehr zu schaffen. Der dritte Platz wäre bei optimaler Punktausbeute und Pleiten der Konkurrenten durchaus noch machbar. Dorthin beträgt der Rückstand derzeit 5 Zähler. Die Gastgeber haben sich die Dienste von Peter Morbe als neuen Trainer gesichert, der die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur führen soll. Morbe war es auch seinerzeit, der die Pohlheimer von der B-Liga in die Bezirksliga brachte und immer noch einen guten Ruf hat. Der FC Cleeberg wird in Holzheim mit dem gleiche Kader auflaufen, wie zuletzt beim 0:0 gegen Ehringshausen, als die Mannschaft trotz bester Chancen den Sieg verpasste. Bei besserer Chancenausnutzung ist der angestrebte Punkt durchaus machbar.