(RA).- Platz zwei und drei stehen in der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg am Wochenende im Blickpunkt des Geschehens. Denn für den Direktaufstiegsplatz und die Aufsteigsrelegation gibt es noch insgesamt 6 Kandidaten. Die Meisterschaft hingegen ist vergeben. Die hat sich der VfB 1900 Gießen vorzeitig gesichert. Mit dem Heimspiel gegen die noch abstiegsbedrohte Mannschaft vom TUS Naunheim beginnt die Abschiedsgala des Traditionsvereins in Richtung Verbandsliga. Die TSG Wieseck hat trotz einiger Pleiten in den letzten Wochen weiterhin die besten Chancen den VfB 1900 nach oben zu begleiten. Mit dem Heimspiel gegen Wetter am Sonntag sollen die Weichen in Richtung aufstieg gestellt werden. Die SG Birklar trat bereits gestern Abend beim TSV Stadtallendorf II an. Deren Verfolger hoffen natürlich, dass der Rangdritte dort Federn gelassen hat. Anführer des Verfolgerfeldes der weiteren Aufstiegskandidaten ist seit letztem Wochenende der FV Breidenbach. Der möchte wie im letzten Jahr in die Relegation. Allerdings wartet auf den Rangvierten mit dem Auswärtsspiel beim Mitkonkurrenten Eintracht Lollar eine ganz knifflige Aufgabe. Punktgleich mit dem FVB auf Rang fünf steht der Aufsteiger SSV Langenaubach. Der erwartet im Dillkreis-Derby den unberechenbaren SSV Dillenburg. Letztendlich erhofft sich der FC TuBa Pohlheim noch am Ende den 3. Platz zu belegen. In Holzheim steht das Derby gegen den FC Cleeberg an, der wie in den Jahren zuvor dort nicht verlieren möchte. In der Abstiegszone steht in Marburg-Michelbach eine ganz wichtige Partie auf dem Programm. Die Gastgeber kämpfen quasi um ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt gegen die nur vier Punkte besser platzierte SG Versbachtal. Für den Vorletzten TSV Großen-Linden zählt beim Schlusslicht VfL Neustadt nur ein Sieg, ansonsten ist der Abstieg besiegelt. Locker kann es hingegen im Mittelfeld-Duell zwischen der SG Ehringshausen und Teutonia Watzenborn-Steinberg zugehen, da es für beide um nichts mehr geht.
FC TuBa Pohlheim – FC Cleeberg (So 15 Uhr)
„Wir wollen in Pohlheim nicht verlieren“, gibt sich Cleeebrgs Trainer Andreas Wirth kämpferisch. Trotz der Ausfälle der durch die Platzverweise folgenden Sperren, kann Wirth auf eine ehrgeizige Elf zurückgreifen. In Pohlheim hat der FC Cleeberg immer gut ausgesehen und sich in den meisten Duellen mindestens einen Punkt erkämpft. Die Partie in der Vorrunde in Cleeberg endete nach einem rassigen Spiel torlos. Pohlheim artet allerdings seit dem 15.3. auf einen Sieg. Das 5:1 gegen Michelbach brachte der Mannschaft kurzfristig den 2. Platz ein. Danach allerdings verlies die Mannschaft das Glück. Nur noch zweimal gab es ein Unentschieden, viermal ging der Aufstiegskandidat als Verlierer vom Platz. Dadurch hat die Mannschaft viel Boden verloren. Rang zwei ist bei nunmehr 10 Zählern Rückstand nicht mehr zu schaffen. Der dritte Platz wäre bei optimaler Punktausbeute und Pleiten der Konkurrenten durchaus noch machbar. Dorthin beträgt der Rückstand derzeit 5 Zähler. Die Gastgeber haben sich die Dienste von Peter Morbe als neuen Trainer gesichert, der die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur führen soll. Morbe war es auch seinerzeit, der die Pohlheimer von der B-Liga in die Bezirksliga brachte und immer noch einen guten Ruf hat. Der FC Cleeberg wird in Holzheim mit dem gleiche Kader auflaufen, wie zuletzt beim 0:0 gegen Ehringshausen, als die Mannschaft trotz bester Chancen den Sieg verpasste. Bei besserer Chancenausnutzung ist der angestrebte Punkt durchaus machbar.