Im letzten Gruppenspiel siegte der FCC mit 10:7 (!!!) beim Tabellendritten Ehringshausen. Da die Cleebachtaler schon vor der Begegnung als Gruppenerster für das Kreismeisterschaftsfinale qualifiziert waren, stellte Trainer Schmidt sein Team auf allen Positionen um und probierte einige taktische Varianten aus. Zum Spiel: Zu Beginn an tat sich der FC schwer mit den Gastgebern. Bedingt durch einige Umstellungen fehlt vor allem in vorderster Front jegliche Durchschlagskraft. Nur Niklas nutzte eine Möglichkeit zur 1:0 Führung. Ehringshausen nutzte gleich die erste Chance zum Ausgleich. Bis zum Pausenpfiff tat sich nicht mehr sehr viel auf beiden Seiten. Die auf den ungewohnten Positionen eingesetzten FC-Akteure kamen nicht ins Spiel, das taktische Experiment ging buchstäblich in die Hose. Nach einer feinen Einzelleistung von Davide gelang dem FC dann doch noch die 2:1 Pausenführung. Headcoach Schmidt nahm sein Team in der Halbzeit ordentlich ins Gebet und schickte im zweiten Durchgang seine Spieler auf Ihren angestammten Positionen auf das Feld. Binnen 10 Minuten war die Partie dann entschieden, durch Tore von Moritz (1), Gian-Luca (3) und Niklas bei einem Gegentreffer der Gastgeber zogen die Cleebachtaler auf 7:2 davon. Ehringshausen gab sich nicht geschlagen und kam durch erste Unachtsamkeiten im Defensivverhalten aus 7:4 heran. Doch der FC ließ sich nicht beirren und erhöhte nochmals das Tempo. Gian-Luca, Moritz und Davide erhöhten auf 10:4. Danach würfelte Trainer Schmidt sein Team wieder bunt durcheinander. Die Folge war ein abenteuerliches Abwehrverhalten mit teils haarsträubenden Fehlern, auch Keeper Marco, der im ersten Durchgang eine durchaus ansprechende Vorstellung zeigte, hatte mit dem glitschigen Spielgerät so sein Probleme. Die Gastgeber nutzten die Konfusion im FC Strafraum gnadenlos aus und erzielten in den letzten 5 Spielminuten noch drei Treffer zum 10:7 Endstand. Letztendlich ein verdienter Sieg im Spiel um die sogenannte „goldene Ananas“.

Der FC spielte: Marco Schupp, Gian-Luca Itter, Moritz Schmidt, Patrick Löw, Pascal Kühn, Davide Itter, Elia Seidel, Niklas Panzer und Luca Fuss.