(RA).- Sechs Spieltage vor Ende der Saison ist die Aufstiegsfrage in der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg so spannend wie selten zuvor. Drei Teams streiten sich um die beiden Direktaufsstiegsplätze und liegen derzeit nur drei Zähler auseinander. Auch die Verfolger sind nicht chancenlos, da die Spitzenteams sich zuletzt einige Punktverluste erlaubten.
Eintracht Lollar – FC Cleeberg (SA 15:30)
In den bisher drei Aufeinandertreffen beider Teams konnte der FC Cleeberg gegen Lollar noch nie als Sieger vom Platz gehen. Auch diesmal ist der Aufsteigskandidat als der Favorit anzusehen, nicht nur wegen seines Heimvorteils. Allerdings ist Lollar in Zugzwang. Allzu viele Punktverluste darf sich die Eintracht nicht erlauben, um nicht einen der beiden Aufstiegsplätze an die Konkurrenz zu verlieren. Die Rückkehr in die Verbandsliga, aus der ein Eintracht in der letzten Saison nach nur einer Spielzeit wieder abstieg, ist das erklärte Ziel der Verantwortlichen in der Stadt an der Lahn. Zudem sind die Gastgeber gewarnt vor dem Gegner, der am Mittwoch mt der sG Birklar einen der beiden Konkurrenten des Tabellenzweiten besiegte und damit für noch mehr Spannung in Sachen Verbandsliga-Aufstieg sorgte. Cleeberg selbst könnte sich auch noch Hoffnungen zumindest auf den Relegationsplatz machen, wenn der Mannschaft von Trainer andreas Wirth ein Erfolg in Lollar gelingen sollte. Dann wäre der Rückstand zu einem der begehrten Aufstiegs- bzw. Relegationsplätze nur noch vier Zähler, eine Konstellation, die man auch nicht vergessen darf. Die Gäste haben allerdings ein paar Personalsorgen. Der ohnehin dünne Kader der Kleebachtaler droht noch dünner zu werden. Bei Oliver Würz und Sebastian Kaiser steht hinter dem Einsatz aus beruflichen Gründen ein Fragezeichen. Salvatore Russo und Torwart Jan-Erik Dreikausen sind angeschlagen und David Pizzini auf jeden Fall aus beruflichen Gründen nicht dabei.