(RA).- Am Samstag fallen die letzten Entscheidungen in der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg. Im Spitzenspiel des letzten Spieltags trifft der Tabellenzweite SG Birklar auf den Spitzenreiter Eintracht Lollar. Aufgestiegen sind beide Teams bereits. Im Duell der beiden zukünftigen Vergbandsligisten geht es noch darum, wer am Ende den Titel des Gruppenliga-Meisters für sich beanspruchen kann. Umkämpft ist noch der Aufstiegs-Relegationsplatz. Hier stehen noch drei Bewerber zur Auswahl. Die besten Karten hat der SSV Langenaubach. Er führt mit drei Punkten Vorsprung vor dem Duo FC Cleeberg und Eintracht Stadtallendorf II. Langenaubach genügt im letzten Saisonspiel als Gast von SF/BG Marburg bereits ein Remis, um sich Rang drei endgültig zu sichern. Verliert aller-dings der SSV diese Partie, dann hat der FC Cleeberg die besten Chancen auf seiner Seite den 3. Rang zu erobern. Cleeberg erwartet im Lokalderby die SG Reiskirchen/Niederwetz, die noch die Punkte benötigt, um sich den Abstiegs-Relegationsplatz zu sichern. Stadtallendorf II hat die schlechtesten Chancen am Ende als Dritter in die Relegation mit dem Zweiten der Gruppenliga Wiesbaden und dem Viertletzten der Verbandsliga zu gehen. Die Oberliga-Reserve ist zu Gast in Pohlheim, müsste dort hoch gewinnen und gleichzeitig auf Niederlagen von Cleeberg und Langenaubach spekulieren. Zudem hat Stadtallendorf II gegenüber Langenaubach noch 17 Tore aufzuholen eher unwahrscheinlich, sodass die Chancen des Rangfünften gegen Null tendieren.
Spannung herrscht auch noch im Abstiegskampf. Bedingt durch die jüngsten Ergebnisse der Konkurrenten kann die SG Reiskir-chen/Niederwetz nicht mehr sicher sein die Abstiegsrelegation zu bestreiten. Die FSG Südkreis und vor allem die SG Versbachtal haben mächtig aufgeholt. Versbachtal ist nur noch einen Zähler und Südkreis derer zwei hinter der SG zurück. Versbachtal ist zu Gast beim SSV Dillenburg und würde da nur noch einen Punkt benötigen, wenn die anderen bei-den gleichzeitig verlieren. Südkreis muss in Ehringhsuasen, beim bereits als ertem Absteiger feststehenden Tabellenletzten gewinnen, um noch eine Chance zu haben. Die restlichen Begegnungen des Wochenendes haben keinen Einfluss mehr auf Auf- oder Abstieg. Für einige Teams geht es noch darum die saison an-ständig zuz Ende zu bringen. Michelbach er-wartet den besten Aufsteiger, SG Obbornhofen/Bellersheim, Watzenborn-Steinberg beendet die Saison mit einem Heimspiel gegen den VfB Wetter, der noch insgeheim auf Platz vier schielt. Der TSV Kirchhain hat den SSC Juno Burg zu Gast, wobei beide gerade noch so am Abstieg vorbeigeschrammt sind.
FC Cleeberg – SG Reiskirchen/Niederwetz (Sa 15:30)
Das Derby hat noch einmal Spannungscharakter bekommen. Auf Cleeberger Seite ist die Aufstiegsrelegation plötzlich noch einmal ein Thema geworden. Durch die fast schon unheimliche Siegesserie in den letzten Wochen und Monaten ist Cleeberg bis auf drei Punkte an Langenaubach herandgerückt und hat zudem das deutlich bessere Torverhältnis gegenüber dem Konkurrenten. Auf der anderen Seite verspielte die SG Reiskirchen/Niederwetz durch die Niederlagenserie der letzten Spiele die schon sicher geglaubte Relegation um den Ligaerhalt. Plötzlich sind zwei Konkurrenten aufgetaucht, die sich durch Erfolge heran gekämpft haben und der SG den 15. Tabellen-platz streitig machen können. Deshalb benötigen auch die Gäste unbedingt ein Erfolgserlebnis, wollen sie sicher gehen sich über die „Hoffnungsrunde“ für ein weiteres Jahr die Klasse zu sichern. Da es für beide um Einiges geht, werden ähnlich wie in der Hinrunde in Niederwetz viele Zuschauer erwartet. Der FC Cleeberg präsentierte sich zuletzt in Top-Form und hatte neben einer gewohnt stabilen Abwehr auch im Angriff einiges zu bieten. Inzwischen hat die Mannschaft von Andreas Wirth neben Lollar die meisten Treffer der Liga erzielt, zudem ist die Tordifferenz derzeit nur noch vom Spitzenreiter übertroffen. Eine spielerisch wie auch taktisch tolle Leistung vollbrachte die Mannschaft am letzten Sonntag beim Rekord-sieg in Burg. Wenn die Heimelf diese Form konservieren kann werden die Gäste wie schon im Hinspiel bei der 2:7-Heimniederlage keine Chance haben.