Verdienter Sieg für die Gäste gegen die ersatzgeschwächten Cleeberger, die ohne Johannes Kaiser, Goehkan Olcay und David Pizzini (beruflich verhindert), Sebastian Kaiser (gesperrt), Kai-Steffen Knapp und Yannick Lehr (verletzt) antreten mussten. Kinzenbach geht deutlich aggressiver zu Werke. Ehrentreffer ist nicht mehr als Ergebniskorrektur.
FC Cleeberg – SG Kinzenbach 1:4 (0:2) Auf dem Langgönser Kunstrasen war gleich nach Anpfiff der Partie zu sehen, wohin der Hase läuft. Die Mannen um den verletzten Spielertrainer André Weinecker drückten aufs Tempo und entschieden einen Großteil der Zweikämpfe für sich. So kam die Defensive der Kleebachtaler das ein oder andere Mal schwer in Bedrängnis. In der 10. Spielminute entschied das Gespann um Schiedsrichter Wagner aus Hünfelden korrekt auf Abseits, Guenduez schob den Ball am Cleeberger Keeper Weber vorbei in die Maschen. Jedoch war es zwei Minuten später so weit. Nach einem Eckball köpfte Richard ungehindert zum Führungstreffer in die Maschen (12.). Der FC kam durch Theissinger (17.) und Hesse (20.) zu Torabschlüssen, diese verfehlten jedoch das Ziel. Ärgerlich für die Hausherren war das ungestüme Einsteigen von Sauer im eigenen Strafraum gegen Ried. Dieser nahm das Geschenk an und ging zu Boden. Den folgerichtigen Strafstoß verwandelte Spottka sicher (29.) zum 2:0. Der FC konnte froh sein nicht weiter in Rückstand zu geraten, ein Schuss von Richard strich knapp am Pfosten vorbei (38.). Zudem blieb die Pfeife von Schiedsrichter Wagner in der 40. Spielminute nach einem Foul an einem Kinzenbacher Angreifer stumm. Nach der Pause wechselte Trainer Sinkel gleich zwei Mal durch. Für den angeschlagenen Bernhard kam Benedict Müll, und Metin wurde durch Joshua Müll ersetzt. Doch Kinzenbach machte da weiter, wo in Hälfte eins aufgehört wurde, Yener setzte sich auf der Außenbahn sehenswert gegen Theisinger durch und bediente Ried in der Mitte. Dieser drosch die Kugel unhaltbar für Weber flach ins linke Eck zum 0:3 (48.). Nun kam die beste Phase im Spiel der Hausherren, Böttner, Hesse und Sauer zielten jedoch daneben. So dauerte es bis zur 81. Spielminute bis Hesse der Ehrentreffer erzielte. Nachdem Sauer und Joshua Müll am Keeper Bilenkyy scheiterten setzte Hesse im Nachschuss den Ball ins Netz. Doch der gebrauchte Tag für den FC Cleeberg war noch nicht zu Ende. Becker lenkte die Kugel nach einer Flanke unglücklich zum 1:4 Endstand ins eigene Tor (88.). Der FC muss sich umstellen und deutlich aggressiver in den Zweikämpfen zu Werke gehen. Vor allem im nun folgenden Derby gegen die SG Waldsolms am Samstag um 17 Uhr in Kröffelbach.

Der FC spielte:
Weber, Mangi, Becker, Sänger, Bernhardt (ab 46. B.Müll), Metin (ab 46. J.Müll), Theisinger, Böttner (ab 68. Sinkel) Hesse, Sauer, Russo

Schiedsrichter: Jannis Wagner (Hünfelden), Kürtell, Heun

Gelbe Karten: 68. Yener (Kinzenbach)

Zuschauer: 100