Mit einer durch und durch überzeugenden und teilweise begeisternden Leistung zeigte die D1 des VfB den Kleebachtalern Ihre Grenzen auf. Die körperlich und spielerisch überlegenen Gäste gingen von Beginn an aggressiv (nicht unfair) zu Werke und gewannen am Ende verdient mit 3:0. Die junge Cleeberger Mannschaft konnte die ersten 10 Minuten des Spieles noch gut dagegen halten, doch dann führte ein schneller Angriff des Favoriten zum 0:1 (11.). In der Folgezeit machte Gießen enormen Druck, doch die Hausherren hielten aufopferungsvoll dagegen und ließen zunächst keinen weiteren Treffer zu. Gegen Ende der ersten Hälfte konnten die Schmidt-Schützlinge das spielerische Gleichgewicht sogar einigermaßen herstellen. Durch unentschlossenes Eingreifen in der Cleeberger Abwehr kam dann aber Gießen kurz vor der Pause doch noch zum vorentscheidenden 0:2 (27). In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Der Gast zeigte sein ganzes Können. Nach Meinung der Giessener Verantwortlichen die deutlich beste Saisonleistung Ihrer Mannschaft. Cleeberg kämpfte wacker, ließ keine dicken Torchancen zu und versuchte immer wieder Akzente nach vorne zu setzen. Kam aber gegen den äußerst starken Giessener Defensivverbund zu keiner echten Torchance. So kam Gießen in der 48. Minute nach einer starken Einzelleistung Ihres Spielführers (Solo über das halbe Feld, genialer Rückpass) noch zum 0:3.

Trotz der deutlichen Niederlage gegen den bisher mit Abstand stärksten Gegner zeigten die Hausherren eine gute Leistung und konnten erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Es war ein tolles Spiel, Gratulation an beide Mannschaften. Wenn die Gäste diese Leistung weiterhin an den Tag legen sind sie Titelfavorit Nr. 1! Für die Hausherren gilt es in den nächsten Spielen zu zeigen, dass sie in der Gruppenliga angekommen sind. Die bisher gezeigten guten Leistungen sollten wieder abgerufen werden, denn die kommenden Spiele werden entscheiden wohin die Reise geht.

Im Einsatz waren: Lara Schmidt, Luca Fischer, Maximilian Kiethe, Patrick Löw, Marvin Müller, Niklas Panzer, Nico Rosenkranz, Max Schmider, Elia Seidel, Nils Tischler und Tom Woiwod. (RS)