Nach einer lebhaften und spannenden Gruppenligapartie musste der Gastgeber am Ende mit dem Remis, gegen einen körperlich deutlich überlegenen, laufstarken und robust zu Werke gehenden Gegner, zufrieden sein.
Die Cleeberger begannen zielstrebig und erzielten in der 6. Minute den Führungstreffer. Antreiber Patrick Löw eroberte sich im Mittelfeld den Ball bediente Niklas Panzer, der seinen Gegenspieler ausspielte und mit einem trockenen Schuss das 1:0 erzielte. Die weitere Zeit war Cleeberg zwar spielbestimmend, konnte sich im Strafraum aber nicht mehr entscheidend durchsetzen. Dann die Schrecksekunde Mitte der ersten Hälfte. Bei einem Zweikampf zieht ein Gästespieler voll durch und erwischt Patrick Löw am Fuß, der verletzt liegen bleibt und erst wieder nach der Pause eingesetzt werden konnte. Durch diese Szene offensichtlich beeindruckt verloren die Schmidt-Schützlinge den Faden. Die Gäste kamen nun mächtig auf. Cleeberg hielt dem Druck stand und gewann nach und nach wieder an Sicherheit. In der 27. Minute dann der nächste Schock: nach einem harmlosen Ball sind sich Verteidiger und Torwart nicht einig, vertändeln den Ball und der aufmerksame Ederer Stürmer nutzt das Geschenk zum 1:1. Zwei Minuten später scheiterte Luca Fischer nach einer schönen Aktion am Pfosten.
Nach der Pause erspielte sich Cleeberg weitere Torchancen. Ein schön heraus gespielter Treffer von Niklas Panzer, nach toller Kombination über Nico Rosenkranz und Patrick Löw, konnte der Schiedsrichter wegen Abseits nicht anerkennen. Wenig später wehrt der Torwart einen Schuss aus kurzer Distanz glänzend ab. In der letzten Minute klärte Luca Fischer nach einem Eckball der Gäste kurz vor der Linie, so dass es beim 1:1 blieb. Am Ende war Trainer Wolfgang Schmidt mit dem Ergebnis und der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden, da der Abstand auf die hinteren Plätze gehalten wurde. (RS)
Im Einsatz waren: Lara Schmidt, Luca Fischer, Maximilian Kiethe, Patrick Löw, Marvin Müller, Niklas Panzer, Nico Rosenkranz, Max Schmider, Elia Seidel und Nils Tischler