Am 13. Spieltag war es soweit. Die bisher in 14 Pflichtspielen ungeschlagene Cleeberger E1 verlor bei der TSG Dorlar mit 0:1 (0:1). In vielen Spielen, in denen alles passte, gewann die E1 oft sehr knapp. In Dorlar passte nicht viel zusammen und so kam es diesmal zu einer nicht unverdienten Niederlage.
Auf dem nassen und ungemein schnellen Teppich-Rasen in Dorlar stellte sich der Gastgeber hinten rein und verfuhr im kompletten Spiel einzig nach dem Motto „weit und hoch“. Mit dieser Taktik hatte man auch schon neulich in der Halle den Cleebergern ein entscheidendes 0:0 abgerungen. Aber Dorlar war an diesem Tage und auf dem eigenen gewohnten Platz auch kämpferisch und läuferisch besser als die John-Truppe.
Mit einem hohen und weiten Schuss, der sich im letzten Moment ins Tor senkte, ging Dorlar schon früh in Führung. Gegen den Wind und im strömenden Regen drängten die Cleeberger auf den Ausgleich. Es gelang jedoch auch im zweiten Abschnitt nicht, sich auf den Platz einzustellen und die problematische Ballannahme und das Passspiel in den Griff zu bekommen. Auch rannten unsere Spieler immer wieder mit dem Ball in den gegnerischen Mann und vernachlässigten das Zusammenspiel.
So war der Sieg des Tabellenachten gegen den Spitzenreiter am Ende verdient. Für die Cleeberger E1 ist das aber kein Beinbruch, denn in einer langen Saison kann man nicht immer auf dem gleichen hohen Niveau spielen. Diese Niederlage hat uns gezeigt, dass man kein Team in der Kreisliga unterschätzen darf.
Mit dem SC Münchholzhausen/Dutenhofen (Donnerstag) und dem VfB Aßlar (Sonntag) kommen jetzt zwei sehr starke Gegner ins Kleebachtal. Beide Teams wurden in dieser Spielzeit schon knapp besiegt. Das kann wieder gelingen, doch nur mit der richtigen Einstellung, dem vollen Einsatzwillen und einem guten Zusammenspiel können diese Gegner abermals bezwungen werden. (TSM)
Im Aufgebot des FC Cleeberg standen: Lorenz Köster im Tor, Leon Boczkowski, Marc Failing, Finn Fritsch, Leon Frenko, Lucas Horst, Tom-Felix Jakobi, Sebastian Lotz, Till Luca Schimpf, Lara Schmidt und Tom Woiwod