Sehr zufrieden war Trainer Andreas Wirth mit seiner Elf, die sich nach einem 1:0 Rückstand zurück ins Spiel kämpfte und am Ende verdient den Dreier einfuhr. SG Obbornhofen/Bellersheim : FC Cleeberg 1:2 (1:0) Die Kleebachtaler waren von Beginn an das spielbestimmende Team und kamen durch einen Freistoß getreten durch Hennen zur ersten Möglichkeit, der Ball zischte knapp über die Querlatte (6.). Eine Kombination über Sebastian Kaiser und Pizzini fand in der 8. Spielminute keinen Abnehmer vor dem Tor. Die Hausherren waren meist über Konter gefährlich, so auch beim Führungstreffer. Brenner steckte auf Werner durch, der entwischte der FC Hintermannschaft und ließ Dreikausen im Cleeberger Kasten keine Chance (15.). Obbornhofen/Bellersheim setze nach und kam in der 25. Minuten zu einer weiteren Chance, Dreikausen parierte vor seinem Tor, jedoch nicht weit genug. Das Tor war leer, aber Obbornhofen kam nicht zum Abschluss. Der FC wehrte sich, Hennen zog aus 16 Metern ab, Keeper Holler konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen, Sebastian Kaiser setze nach und wurde von Torhüter Holler eindeutig regelwidrig zu Fall gebracht. Jedoch blieb die Pfeife vom schwachen Schiedsrichter Heim aus Wächstersbach stumm. Das es sich bei dieser Situation um einen glasklaren Elfmeter handelte, hatte wohl jeder Zuschauer gesehen, jedoch keiner der drei Unparteiischen. Die Hausherren kamen noch durch einen Schuss von Werner (37.) gefährlich vors Cleeberger Tor, Dreikausen lenkte den Ball über die Latte. Der FC spielte sich über rechts durch, die Flanke von Mangi setzte Sebastian Kaiser knapp per Kopf am Tor vorbei. Nach der Pause setze sich Brenner gegen Mangi durch und tauchte alleine vor Dreikausen auf, dieser verkürzte geschickt den Winkel, so dass Brenner deutlich zu hoch zielte. Von nun an drückte Cleeberg auf den Ausgleich, gute Möglichkeiten vom eingewechselten Lehr und von Pizzini wurden jedoch vergeben (58./66.). Obbornhofen/Bellersheim versuchte die Räume eng zu machen, baute jedoch läuferrisch deutlich ab. In der 84. Minute nahm Sänger 13 Meter vor dem Tor Maß und zimmerte das Leder vollay unhaltbar in den Winkel. Nur kurze Zeit später markierte Pizzini nach Vorlage von Lehr den 1:2 Endstand. Aufgrund der deutlich höheren Spielanteile, läuferischen Vorteilen und dem nicht gegebenen Elfmeter ein verdienter Sieg für den FCC. Für die Cleeberger steht nun die zweite Englische Woche in Folge an. Am Mittwoch tritt die Wirth-Elf im Pokalhalbfinale gegen Spartak Wetzlar an. Wirth muss sicher in die Trickkiste greifen, um ein Team stellen zu können, da sich nun auch Sebastian Kaiser eine Muskelverletzung zuzog und sich damit in der sowieso schon lange Verletztenliste einreiht. Mit einer Rückkehr von Schimpf, Russo, Heinz, Theisinger oder Olcay ist nicht zu rechnen. Etwas Hoffnung besteht bei Benedict Müll der nach monatelanger Pause wieder erste Gehversuche im Training machte.

Der FC spielte:
Dreikausen, Rössler (75. Jörg), Bernhardt, Sänger, J.Kaiser, Mangi, S.Kaiser (46. Lehr) , Mötz, Hennen (90. Meywald), Pizzini, Böttner

Schiedsrichter: Alessandro Heim (Wächtersbach), Zuschauer: 100, Gelbe Karten: Pizzini, Böttner (Cleeberg)