Die Partie begann mit 15-minütiger Verspätung, da der angesetzte Schiedsrichter nicht erschien. Erfreulicherweise stellte sich Michael Panzer zur Verfügung und pfiff die Partie um 13:45 an, nachdem eine halbe Stunde zuvor ein heftiger Regenschauer den Platz unter Wasser gestellt hatte. Da der gesamte Platz fürchterlich verdichtet ist, stand die Brühe bis zu 10cm hoch. Warum er von der Gemeinde Langgöns nicht, wie die anderen Spielstätten in dieser Woche, gemäht wurde ist unerklärlich. Es stehen an diesem Wochenende auf dem sogenannten Rasenplatz immerhin 5 Heimspiele an.Von Beginn an demonstrierte der Gast, wie auf diesem nassen, rutschigen Acker zu spielen ist. Mit hoher Laufbereitschaft, direktem Spiel, immer mindestens ein Spieler anspielbar, ohne Angst vor Wasser und Matsch erteilten sie dem Tabellennachbarn eine Lehrstunde. Schon in der ersten Minute eine Torchance für die Gäste. Die Hausherren konnten sich offensichtlich nicht richtig auf die miserablen Platzverhältnisse und das nasse Wetter einstellen. Den Gegenspielern wurde viel zu viel Raum gelassen, zu zögerlich wurde nach vorne gespielt. So bekam Aar immer mehr Oberwasser und nützte die nächsten beiden Chancen eiskalt zur 2:0 Führung. Zunächst konnte ein Stürmer nach Freistoss ungehindert zum 1:0 einköpfen (5.) und drei Minuten später winkte die Cleeberger Abwehr einen Gästestürmer durch, der mit einem feinen Heber das 2:0 erzielte. Bis zur Halbzeitpause fand Cleeberg, bis auf einige wenige gelungene Aktionen, nicht richtig ins Spiel.

Dann stellte Coach Schmidt um, ging volles Risiko und es zunächst sah es so aus, als ob seine Mannschaft das Spiel drehen könne. Gleich in der ersten Minute nach der Pause eine dicke Torchance für Cleeberg. Der Schuss von Nils Tischler strich jedoch knapp über die Querlatte. Bei weiteren Torchancen wurde aber zu oft noch mal quer gelegt, statt konsequent den Abschluss zu suchen. Nach 10 Minuten war die Aufbäumaktion vorbei und der FC Aar zeigte, wie eine Wasserschlacht Spass machen kann. Innerhalb von 5 Minuten erhöhte die heute eindeutig dominierende Gästemannschaft auf 0:5. In den letzten 10 Minuten kämpften die Gastgeber noch beherzt um eine Ergebnisverbesserung. Diese war ihnen aber nicht mehr gegönnt. Schiedsrichter Michael Panzer hatte mit der fairen Partie keine Probleme und leitete sie souverän.

Die Mannschaft hat nun noch zwei Spiele, um zu zeigen, dass dies nur ein Ausrutscher war, auch wenn er ungewohnt deftig ausfiel. (RS)

Im vergeblichen Einsatz waren: Lara Schmidt, David Ossau, Maximilian Kiethe, Patrick Löw, Marvin Müller, Nico Rosenkranz, Max Schmider, Elia Seidel, Nils Tischler, Torben Uhlig und Marvin Zintl.