(RS) Obwohl die D1 des FC Cleeberg phasenweise richtig guten Offensivfußball zeigte, reichte es heute nicht zum Weiterkommen. Es waren wieder die bekannten Symptome, die zu diesem Ergebnis führten. So fiel die Entscheidung in der letzten Sekunde des Turniers, als Eintracht Wetzlar gegen Ehringshausen zum 2:2 ausglich und somit mit einem Punkt mehr in die nächste Runde einzog.

Gegen den Futsalkreismeister, die JSG Ehringshausen, zeigte der FCC schnellen, guten Fußball. Leider war es wieder ein früher Abstimmungsfehler, der zum 0:1 führte. Cleeberg rannte dann bedingungslos an, hatte zig Torchancen, doch der Abschluss war zu überhastet und zu ungenau. Es fehlte auch an Kaltschnäuzigkeit und Cleverness. Gegen Aßlar wurde sicher mit 2:0 gewonnen, um dann das nächste Spiel gegen Wetzlar, mit ähnlichem Verlauf wie schon gegen Ehringshausen mit 0:1 zu verlieren.

Das „Aus“ kam dann durch das enttäuschende 1:1 gegen den FC Burgsolms, der sich diesen Punkt aber durch die kämpferische Leistung verdient hatte. Im letzten Spiel dann wieder eine ordentliche Leistung beim 2:0 Sieg gegen die TSG Dorlar, die schon sicher weiter war, ebenso wie die JSG Ehringshausen. Das letzte Spiel (Ehringshausen gegen Wetzlar) war also entscheidend für den dritten Qualifikanten. Wetzlar und Cleeberg hatten je 7 Punkte. Als Ehringshausen mit 2:0 in Führung ging, keimte beim Gruppenligisten noch einmal Hoffnung auf. Wetzlar kämpfte jedoch bedingungslos, war einsatzfreudig und zeigte eine tolle Moral. So gelang noch der verdiente Ausgleich.

Genau das fehlte heute den Kleebachtalern. Bei allem Wohlwollen des Betrachters, fehlte heute bei zu vielen Spielern über eine zulange Zeit, die unbedingte Bereitschaft sich für die Mannschaft einzusetzen und das eigene, vorhandene Leistungsvermögen abzurufen. Es stellt sich auch die Frage, ob alle Spieler mit der notwendigen Vorbereitung und richtigen Einstellung in dieses Turnier gegangen sind. Nun besteht die Möglichkeit, sich in den nächsten Wochen intensiv und sorgfältig auf die am 9. März beginnende Rückrunde vorzubereiten. Spätestens jetzt sollten „Alle“ begriffen haben, dass nur positive Ergebnisse erzielt werden, wenn sich alle Spieler voll in den Dienst der Mannschaft stellen und eigene Interessen außen vor lassen. Insofern kann dieses frühe Ausscheiden auch eine Chance sein. Nützt sie!

An der Vorrunde der Hallenkreismeisterschaft haben teilgenommen: Lara Schmidt, Roman Hellhund, Lennard Kuss, Nico Rosenkranz, Max Schmider, Moritz Szukalski und Tom Woiwod.