Der erst 2009 gegründete Club aus der Sachsenmetropole setzt große Stücke auf Strauß und stattete ihn jetzt mit einem Vertrag bis Juni 2015 plus einjähriger Option aus. „Mein Ziel ist es, Profifußballer zu werden“, so der 17-jährige, der in der kommenden Runde für RB Leipzig in der A-Jugend Regionalliga, der zweithöchsten Spielklasse, auflaufen wird und mit seinem Team in die Bundesliga aufsteigen will.
Dass auch seine fußballerischen Wurzeln in Cleeberg liegen, hat Strauß, dessen Vater Otwin jedes Spiel seines Sohnes besucht, natürlich nicht vergessen.
Natürlich kann man es sehen, wie man will, denn dass der hinter dem Leipziger Verein stehende Red Bull Medienkonzern auch Wirtschafts- und Marketingziele für seine Produkte verfolgt, ist unbestritten. Mittelfristig will der finanzstarke RB Leipzig in der 1. Bundesliga auflaufen und hat dafür mit Ralf Rangnick einen Sportdirektor installiert, der einen solch rasanten und geplanten Aufstieg bereits mit der TSG Hoffenheim erfolgreich praktiziert hat.
Der Verein setzt auf die Entwicklung von Talenten wie Strauß und bietet diesen beste Bedingungen zur Weiterentwicklung. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, sagt der Junge, der einst beim FC Cleeberg angefangen hat. Sogar eine Lehrstelle haben ihm die Leipziger besorgt. Neben den täglichen Einheiten ist er dann an zwei Vormittagen der Woche für das Training freigestellt. Damit darf der Cleeberger John-Patrick Strauß, der 2013 den A-Jugend Landespokal gewann, seinen Traum, eines Tages als Profi in einem großen Stadion aufzulaufen, weiterträumen.
Foto 1: John-Patrick Strauß*
Foto 2: John-Patrick Strauß (hinten, 4. von links) im Juni 2012 zusammen mit den DFB-Stützpunkt Auswahlspielern des FC Cleeberg sowie den Jugend-Trainern Wolfgang Schmidt (links) und Dirk John (rechts)*
*Fotos: TSM