(TSM) Gegen den Tabellenführer zeigte die Cleeberger U13 die vielleicht stärkste Partie der gesamten Hinrunde, musste sich am Ende aber mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Entscheidend war hierbei eine Einzelaktion des Marburger Spielers mit der Nummer 2, der nach einem unglaublichen Sololauf in der 26. Minute den einzigen Treffer der Partie erzielte.
Der FC Cleeberg spielte von der ersten Minute an eine gute Partie. Mit einem starken Pressing ließen die Cleeberger den Marburger Spielaufbau schon im Keim ersticken und stießen selbst immer wieder in die gegnerische Hälfte. Die erste Torgelegenheit bei einem Lattenschuss hatten die Schimmelreiter (19.), aber auch der FC Cleeberg kam zu einer guten Gelegenheit durch einen Fernschuss. Dann die besagte Einzelaktion zur überraschenden 1:0 Pausenführung für die körperlich überlegenen Gäste.
In der zweiten Hälfte zu Beginn ein ähnliches Bild und die größte Torchance des FC Cleeberg, als der gelupfte Ball aber nur auf der Latte landete. Es war ein echtes Spitzenspiel, kampfbetont, aber immer fair und mit spielerischen Glanzpunkten auf beiden Seiten.
Ein Punktgewinn für die hervorragend spielenden Kleebachtaler wäre nicht unverdient gewesen, doch muss man sagen, dass der Sieg des VfB Marburg aufgrund der zahlreichen Torchancen in der Schluss-Viertelstunde, die gleichwohl vom FCC bravourös verteidigt wurden, in Ordnung geht.
Das größte Kompliment kam nach der Partie dann noch vom Marburger Trainer Armin Balzer, der Cleebergs Coach Dirk John bescheinigte, dass seine Mannschaft weitaus besser sei, als es die bisherige Punkte-Ausbeute darstelle.
Jetzt gilt es, auch in der Winterpause gut weiterzutrainieren, um dann wieder Top aufgestellt und vor allem mit mehr Biss vor dem Tor in der Rückrunde zu agieren. Weiter geht es in der Liga am 07.03.2015 bei den Sportfreunden Blaugelb Marburg. Doch jetzt wartet erst einmal die Halle und schon am kommenden Sonntag steht die erste Runde der Futsal-Kreismeisterschaft an.
FC Cleeberg: Berend Mainz im Tor, Mikael Arslan, Henry Jon Crosthwaite, Marc Failing, Leon Frenko, Till John, Silas Jakob, Lorenz Köster, Patrick Markiewicz, Robin Reichelt und Till Streller