In einer spannenden und umkämpften Partie hatte der heimische FC Cleeberg das bessere und glücklichere Ende für sich. Der TUS Naunheim bot ordentlich Paroli, wurde dafür aber nicht belohnt. Die besseren Chancen hatte allerdings der FCC.
FC Cleeberg vs. TUS Naunheim 1:0 (0:0)
Tim Platt musste diesmal auf die Abwehrmänner Andre Böttner und Tobias Sinkel verzichten. Deshalb startete Erik Schimpf in der Viererkette neben Peter Flink. Darüber hinaus war Dominik Trivilino wieder mit von der Partie. Eröffnet wurde diese mit einem Schuss von Yannic Sidorenko (3.). Der war für die Gäste aber ebenso wenig erfolgreich, wie sein Kollege Mahyar Aliakbari (29.). Auf der Gegenseite versuchten es Yannik Lehr (16.) und Jannik Hesse (21.), aber auch ihnen war kein Glück beschieden. Viel spielte sich im Mittelfeld ab und des Öfteren wurde die Partie ruppig oder unterbrochen. Da Chancen – wie erwähnt – nicht im Übermaß vorhanden waren, passte es in’s Bild, dass ein Schuss von Simon Schneider die letzte Gelegenheit vor der Pause darstellte (42.).
Die Zuschauer vermuteten es schon und die Mannschaften bekamen es von ihren Trainern per Halbzeitansprache mit auf den Weg gegeben: In einem solchen Spiel reicht vielleicht schon das erste Tor, um den Sieger auszumachen. Der beste Naunheimer Aliakbari suchte bereits in der 54. Minute die Vorentscheidung. Nach einem Konter fand er aber in Christian Weber seinen Meister. Letztlich war es eine Standardsituation, die die Entscheidung brachte. Gut 20 Meter vor dem Tor legte sich der eingewechselte Raphael Bause den Ball zurecht. Was dann folgte ließ die Spieler und Anhänger der Kleebachtaler kollektiv jubeln. Trocken und satt zimmerte die Nummer Sieben der Cleeberger den Ball in den Torwinkel (61.). Keine Chance für den ansonsten tadellosen Torhüter der Naunheimer, Hannes Gröblinger. In der Folge drehte und machte die Mannschaft von Trainer Sven Hilk auf. Mehr als die Gelegenheiten von Aliakbari (70.) und dem eingewechselten Maximilian Rinn (90.) kam allerdings nicht dabei heraus. Was nicht heißt, dass es für Cleeberg ein Spaziergang wurde. Der TUS setzte die Gastgeber noch einmal gehörig unter Druck. Aber in vorderster Front fehlte es an Durchschlagskraft. Somit hätte der Sieg durchaus auch höher ausfallen können, denn Cleeberg versuchte mit Kontern das Spiel endgültig zu entscheiden. Zweimal scheiterte Benedikt Heinz allerdings an Gröblinger im Eins gegen Eins (82. & 83.) und auch Lehr traf nur das Lattenkreuz (84.). Am Ende blieb es beim knappen 1:0-Sieg des FC Cleeberg.
In einer nicht übermäßig aussagekräftigen Tabelle bedeutet das aktuell einen Vorsprung von zehn Punkten auf den ersten Abstiegsplatz, den momentan Buchenau belegt. Die haben aber noch fünf Nachholspiele zu absolvieren. Abgehakt ist also noch nichts für die Truppe von Trainer Tim Platt.
Der Spielplan führt den FCC am kommenden Wochenende in den Marburger Stadtteil Bauerbach. Gespielt wird Sonntag um 15 Uhr auf dem dortigen Kunstrasenplatz.
Stenogramm
FC Cleeberg: Weber; J. Kaiser, Hesse, Schimpf, S. Kaiser, Russo, Trivilino (46. K. Bowser), Heinz (90. Mangi), Lehr (86. Lotz), Flink, Bernhardt
TUS Naunheim: Gröblinger; Sigl, Birk, Tafferner, Zerfas, Makkonen, Schneider (65. Drewes), Sidorenko, Aliakbari, Valentin (71. Mergim), Avas (58. Rinn)
Schiedsrichter: Jonas Mülot (Homberg (Ohm)); Assistenten: Pirmin Mülot & Juri Schulz
Tor: 1:0 Bause (61.)
Gelbe Karten: Flink, S. Kaiser, Lehr, Heinz (FCC) – Sigl, Mergim, Zerfas, Drewes (TUS N)
Zuschauer: 90