Das ist ärgerlich gehört aber leider auch zum Geschäft: Wie eng ,,Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt“ im Sportlerleben beieinander liegen können, musste in dieser Woche der Ex-Cleeberger Nachwuchskicker Davide-Jerome Itter erfahren, der eigentlich am morgigen Samstag zusammen mit seinem Zwillingsbruder Gian-Luca zur EM-Qualifikation der DFB U17 Nationalmannschaft reisen sollte.

Die beiden Leistungsträger vom VfL Wolfsburg, aktueller Spitzenreiter in der B-Jugend-Bundesliga Nord/Nordost, sollten sich in Düsseldorf – wie berichtet – auf die drei EM-Qualifikationsspiele gegen die Slowakei, Bulgarien und Holland (24. bis 29. März) vorbereiten. Für Davide-Jerome Itter ist (zunächst) der Traum von weiteren Einsätzen in der Nationalmannschaft geplatzt, denn der rechte Außenbahnspieler hat sich beim Training in Wolfsburg das Außenband im Sprunggelenk gerissen und fällt voraussichtlich vier Wochen aus. Jetzt heißt es für ihn, seinem Bruder kräftig die Daumen zu drücken, damit der mit den übrigen Jungs von DFB-Trainer Meikel Schönweitz die Qualifikation für die Europameisterschaften in Aserbaidschan (6. bis 22. Mai 2016) schafft.
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