Am Sonntag empfängt der FC Cleeberg um 15 Uhr zum ersten Mal überhaupt den VFL Fellerdilln. Bisher haben beide Mannschaften noch nie in derselben Liga gespielt.
Die Mannschaft von Trainer Heiko Botzon ist über die Aufstiegsrelegation aus der A-Liga Dillenburg in die Kreisoberliga gekommen und hat einige gute Kicker in ihren Reihen. Von diesen haben wiederum einige den TSV Steinbach als letzten Verein im Steckbrief stehen. Unter anderem die räumliche Nähe zum Regionalligisten, der vor zwei Jahren noch eine exzellente Gruppenliga-Reserve beschäftigte, sorgte für personellen Zustrom.
Anders als der FCC ist Fellerdilln denkbar schlecht in die Runde gestartet. In den beiden Spielen gegen Steinbach II und Burgsolms waren keine Punkt zu holen. Es sind allerdings auch leichtere Saisonauftakte denkbar.
Cleeberg’s Trainer Daniel Schäfer warnt seine Mannschaft deshalb vor falschen Eindrücken: „Ich bin zufrieden, dass wir die ersten beiden Spiele gewonnen haben. Aber, dass Fellerdilln bisher noch nichts geholt hat, täuscht über ihre Qualität hinweg. Vor allem deshalb werden sie sicher hochmotiviert sein.“
Mit einem Sieg könnte sich Cleeberg vorerst in der Spitzengruppe festsetzen. Alles andere bedeutet „mittendrin“ im Mittelfeld.
Bei Cleeberg stehen Christian Weber, Wassilis Giagounidis und Benedikt Heinz weiterhin wegen Verletzungen nicht im Kader. Am letztem Sonntag hat es leider auch Yannick Lehr erwischt: wegen einer Schultereckgelenkssprengung wird er vermutlich bis in den November hinein keinen Sport betreiben dürfen. Kai Steffen Knapp steht ebenfalls weiterhin nicht zur Verfügung.
Aufgebot FCC: Misgaiski; Bause, Bernhardt, Fett, A. Flink, P. Flink, Gath, Huisgen, J. Kaiser, S. Kaiser, Kühn, Russo, D. Schmidt, M. Schmidt, Sinkel, Theisinger, Watz, Wiesenfeller