Mit einer phasenweise beeindruckenden Leistung schlug der FC Cleeberg die Gäste aus Fellerdilln mit 5:2.

FC Cleeberg – VFL Fellerdilln 5:2 (4:1) – Als die Partie begann brannte die Sonne noch mit deutlich über 30 Grad vom Himmel. Dennoch kam ein munteres Spiel zustande, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Fellerdilln deutete vor allem in den ersten Minuten an, dass es der erwartet schwere und spielstarke Gegner sein kann und eine gefährliche Offensive hat. Seltenheitswert hatte die Effizienz beider Mannschaften: Jede Gelegenheit führte zu einem Treffer. Den Anfang machte Cleeberg in der 13. Minute. Moritz Schmidt passte aus der eigenen Hälfte auf Daniel Wiesenfeller. Der setzte sich auf dem Flügel durch und schlenzte den Ball zur Führung ins lange Eck. Nach fast einer halben Stunde Spielzeit und einem Cleeberger Ballverlust im Mittelfeld wurde Fellerdilln’s Dominik Häußer in der Spitze freigespielt. Er traf mit einem frechen Lupfer zum 1:1-Ausgleich (27.). Dieses Ergebnis konnten die Gäste allerdings nicht lange halten, denn nun begann eine starke Phase der Cleeberger, die bis zur Halbzeit bestand hatte und in einer Drei-Tore-Führung endete. Nebenbei ging ein Wolkenbruch über dem Kleebachtal nieder. Eine Unterbrechung war allerdings nicht nötig. Direkt nach dem Ausgleich legte Marvin Gath für Dominik Huisgen auf, der aus zentraler Position das 2:1 erzielte (29.). Knappe zehn Minuten später war es wieder Huisgen, der traf (38.). Diesmal umspielte er allerdings noch Torhüter Robin Richter und schob nach Vorlage von Christian Theisinger locker ein zum 3:1. Den Schlusspunkt unter die erste Halbzeit setzte Marvin Gath nach einem Einwurf Alexander Bernhardt’s. Mit fairen Mitteln nicht zu halten, schob auch er nach einem tollen Solo an Richter vorbei zum 4:1 ein (44.).

Aufgegeben zu haben, konnte man Fellerdilln in der zweiten Halbzeit nun nicht vorwerfen. Aber verständlicherweise spielt es sich nicht gerade locker auf, wenn man derart auf den Boden der Tatsachen geholt wird… Chancen blieben allerdings eine Seltenheit. Die mittlerweile vorherrschende „Sauna-Atmossphäre“, durch die hohe Luftfeuchtigkeit, machte es niemandem leichter. Cleeberg spielte zunächst dennoch halbwegs munter weiter und kam durch Daniel Wiesenfeller in der 54. Minute zum 5:1. Vorher hatte Christian Theisinger den Ball am gegnerischen Sechzehner stark erkämpft und Moritz Schmidt die Vorlage beigesteuert. Weitere Treffer gelangen den Cleebergern durch den eingewechselten Dominik Schmidt (67.) und den erneut guten Johannes Kaiser (75.) nicht mehr. Einzig die Gäste versorgten sich noch mit einem Trostpflaster, als Samet Sezen ein Mißverständnis in der Cleeberger Defensive ausnutzte und aus spitzem Winkel das zweite VFL-Tor erzielte (83.). Cleeberg’s Trainer Daniel Schäfer zeigte sich nach der Partie glücklich: „Die Mannschaft hat meinen Wunsch, mit neun Punkten in die kommenden schweren Wochen zu gehen, erfüllt! Noch dazu mit einer guten Leistung. Ich bin zufrieden!“

Stenogramm

FC Cleeberg: Misgaiski; Bause, Kühn, Bernhardt, J. Kaiser, S. Kaiser (56. Sinkel), Theisinger, Wiesenfeller, M. Schmidt (56 D. Schmidt), Huisgen, Gath (68. Watz)

VFL Fellerdilln: Richter; Herberth, Voss, Wischofski, Bulutlar (75. Triesch), Letzerich, Bauer, Engel, Kretzer (46. Sezen), Sezen, Häußer

Schiedsrichter: Mert Anil Akemlek (Bad Homburg)

Tore: 1:0 Wiesenfeller (13.), 1:1 Häußer (27.), 2:1 Huisgen (29.), 3:1 Huisgen (38.), 4:1 Gath (44.), 5:1 Wiesenfeller (54.), 5:2 Sezen (83.)

Gelbe Karten: Kretzer, Voss (VFL)

Rote Karte: Sauerwein (Ersatztorwart, außerhalb des Spielfeldes)

Zuschauer: 100