Nach einer umkämpften Partie konnte der FC Cleeberg in Burg einen Punkt einfahren. Ein grundsätzlich nicht ungerechtes Ergebnis.

SSC Juno Burg – FC Cleeberg 0:0 – Auch wenn Burg zehn Punkte Rückstand auf den Tabellenersten aus Cleeberg hatte und weiterhin hat, schwor Daniel Schäfer seine Mannschaft von Anfang an darauf ein, dass dies eine der härtesten Aufgaben werden würde, die bisher auf den FC gewartet hatte. Und er sollte Recht behalten.

Beide Mannschaften waren gut aufeinander eingestellt und der Herborner Hartplatz tat sein Übriges dazu, dass keine „feine Klinge“ zelebriert werden konnte. Die Cleeberger Elf arbeiteten defensiv über 90 Minuten ohne Fehl und Tadel und ließ so gut wie keine Gelegenheit der Heimmannschaft zu. Egal, ob über die Außen (Alexander Bernhardt und Raphael Bause) oder durch die Mitte (Pascal Kühn und Sebastian Kaiser), in der Cleeberger Abwehrreihe war regelmäßig Endstation für die Offensivbemühungen des SSC. Kevin Misgaiski musste sich seltener als sonst auszeichnen und lenkte nur in der 25. Minute einen Schuss von Nicolai Göbel über die Latte. Cleeberg konnte da schon eher das ein oder andere Ausrufezeichen setzen. So setzte Raphael Bause bereits in der 12. Minute einen Freistoß knapp über das Tor. Nach einer guten halben Stunde probierte es Yannick Lehr mit einem Schuss, den der gute Torwart-Oldie Jörg Schormann abklatschen ließ. Im Nachsetzen blieb dann auch Marvin Gath ein Erfolg verwehrt. Chancentechnisch beschlossen wurde die Halbzeit bereits nach 37 Minuten, als wieder Bause per Freistoß kein Glück hatte. Wieder wurde der Ball nach vorne abgewehrt und so kam Gath zu einem zweiten Versuch. Der konnte aber erneut entschärft werden.

Auch in der zweiten Halbzeit sahen knapp 120 Zuschauer ein enges Spiel in dem sich niemand schonte. Für Torgefahr sorgten allerdings nur die Hellblauen. Nach einer guten Stunde legte Moritz Schmidt für Benedikt Heinz auf, der aus halbrechter Position nur das Außennetz traf. Nach 63. Minuten spielte Daniel Wiesenfelller für Heinz in die Spitze, aber wieder scheiterte Cleeberg’s Zehner. Wiederum im Nachschuss hatte auch Gath in dieser Situation kein Glück und scheiterte an Schormann. Die Cleeberger Drangphase wurde beschlossen mit einem wuchtigen Kopfball Pascal Kühn’s im Anschluss an eine Ecke (69.). Leider war dieser aber nicht platziert genug und so war zum wiedeholten Male Endstation beim Burger Schlussmann. In der Schlussphase vermochte es dann keine der beiden Mannschaften mehr, noch eine nennenswerte Aktion zu fahren. Zu groß schien das Risiko einen „Lucky Punch“ zu kassieren und den einen Punkt noch zu verlieren.

Stenogramm

SSC Burg: Schormann; Peter, Theis, Mankel (58. Samanci), C. Hermann, Riske, Metz, Fiedler, Nogossek, Wirtz, Göbel (83. J. Hermann)

FC Cleeberg: Misgaiski; Bause, Kühn, Bernhardt, J. Kaiser, S. Kaiser, Gath (67. Theisinger), Wiesenfeller, M. Schmidt (58. Huisgen), Heinz, Lehr (83. Fett)

Schiedsrichter: Sebastian Semrau

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Göbel (SSC) – J. Kaiser (FCC)

Zuschauer 120