Im drittletzten Saisonspiel ging es für die KOL-Reserve darum den Abstiegskampf in der A-Liga Wetzlar fair zu gestalten, da man selbst bereits gerettet war und so nur noch für die verbleibenden Teams darauf Einfluss nehmen konnte.
In der Halbzeitpause wollten die Cleeberger sich wieder auf ihr Spiel der ersten 30. Minuten besinnen und sich dieses Mal belohnen. Kaum angepfiffen sahen die Zuschauer erneut 3 100% ige Torchancen, erst Fett der aus 8 m frei den einzigen Wetzlarer Spieler auf der Linie anschoss und 90 Sekunden später Russo der aus 7 m frei zum Kopfball kam und am erneut stark reagierenden Torhüter Etscho scheiterte. In der Folge erspielte sich Cleeberg weitere Chancen und lies lediglich einige Fernschüsse der Spartaner zu die aber keine große Gefahr fürs Cleeberg Gehäuse bedeuteten. In der 64. Minute war es dann wie so oft im Fußball: Wer vorne die Tore nicht macht, kassiert meist selbst einen. Und so war es Daniel Rüb der nach einem Einwurf und Unstimmigkeiten zur Führung einschoss. Das war natürlich ein Schock für die Cleeberger, die sich aber kurz darauf berappelten und wieder nach vorne spielten allerdings deutlich zu ungenau und durch diese die Spartaner immer wieder zu Konterchancen einluden die durch zum Teil großartige Reflexe von Martin Glasstetter verhindert wurden. In der 79. Minute war es erneut Rüb der durch einen Stellungsfehler in der Cleeberger Hintermannschaft zum 2:0 einschoss. Die hängenden Köpfe auf Seiten der Cleeberger sprachen Bände doch nur 2 Minuten später konnte Christian Lotz durch einen satten Freistoß ins Torwarteck die Cleeberger wieder heranbringen. Wer jetzt dachte das Spiel würde noch einmal kippen sah sich getäuscht denn nur 3 Minuten später machte Spartak erneut durch einen groben Stellungsfehler der Cleeberger Defensive den Deckel drauf und Krishnabayan vollendete zum 3:1, das 2 Minuten später folgende 4:1 durch Nikolaj Schmidt war da bereits bedeutungslos. Am Ende ein aufgrund von individuellen Fehlern der Cleeberger und mangelnde Chancenverwertung nicht unverdienter Sieg der Spartaner.
Coach Pizzini war nach dem Spiel alles andere als zufrieden und kritisierte das man sich für einen engagierten und mutigen Auftritt nicht belohnt hat was auch die Mannschaft so sah.
Es spielten: Glassstetter, Sänger, Siegel, Kullmer, Goller, Lotz, Celik (ab 70. Minute Stellberger), Adamo (ab 55. Minute B. Förster) Löw, Fett, Russo
Weiter gehts am Sonntag beim kleinen Derby in Waldsolms. Anstoß ist 14 Uhr in Kröffelbach.