SG 2010 Waldsolms – Eintracht Wetzlar 5:6 n. E. (2:0, 2:2, 2:2) (TSM) Die SG 2010 Waldsolms, der zweite der Kreisliga, gegen Eintracht Wetzlar, den zweiten der eine Klasse höheren Gruppenliga, standen sich am 01.06.2017 bei herrlichem Sommerwetter in Braunfels im Pokalfinale gegenüber. Nach einer grandiosen ersten Halbzeit und einer 2:0 Führung, konnte sich das Waldsolms-Cleeberger Team nach einer weniger guten zweiten Halbzeit am Ende beim Stande von 2:2 nur noch in die Verlängerung und dann ins Elfmeterschiessen retten. Dort verschoss die SG einen Elfmeter mehr als die Eintracht und musste nach 3:4 i. E. den Lahnstädtern den Vortritt lassen.

Entschlossen, mutig und effizient, so spielte die C1 in der ersten Halbzeit und ließ nicht eine einzige Torchance der favorisierten Wetzlarer zu. Die SG hingegen ging nach einem beherzten Distanzschuss von Clemens Flach aus halbrechter Position verdient in Führung (13.). Nur eine Minute später stand David Kieper genau richtig und verwertete einen Abpraller des gegnerischen Torwarts zum 2:0 (14.). Es war eine der besten Halbzeiten der gesamten Saison. Der Kreisligist hatte die bessere Spielanlage, war kämpferisch überlegen und handlungsschneller.

In der zweiten Hälfte übernahm dann der Gruppenligist die Spielkontrolle und verlagerte das Spiel in die Hälfte der SG. Mit zwei Treffern nach Standards glichen die Wetzlarer zum 2:2 aus. So stand es auch nach der Verlängerung, es kam zu einem spannenden Elfmeterschiessen, das Eintracht Wetzlar glücklich gewann. Die Mannschaft von Trainer Dirk John konnte aber trotz der Final-Niederlage erhobenen Hauptes vom Platz gehen und die Spieler viel Erfahrung sammeln. So ist der Sport und aus solch knappen Niederlagen kann man auch eine Menge Stärke ziehen, um dann im nächsten Jahr wieder einen neuen Anlauf im Pokal zu nehmen.

Für die SG 2010 Waldsolms spielten: Kai Marzell (1. HZ, Verlängerung und EM-Schiessen im Tor), Berend Mainz (2. HZ im Tor) Gordon Bensch, Linus Emler, Marc Failing, Clemens Flach (1), Maurice Florian (1, EM), Silas Jakob (1, EM) Till John (1, EM), David Kieper (1), Lorenz Köster, Carlos Mainieri, Jannik Planer, Adrian Röhm und Tim Saltenberger