Vorübergehendes 2:0 reicht nicht für Auswärtsdreier. Großchancen vergeben. Homberg gibt nicht auf und belohnt sich.
FSG Homberg/Ober-Ofleiden vs. FC Cleeberg 2:2 (0:1) – Nach dem Spiel wusste man im Lager des FCC’s nicht so recht, was man davon halten sollte. Auf der einen Seite führte man bereits 2:0 und hatte noch Chancen für fünf weitere Tore. Andererseits verpasste Homberg in beiden Halbzeiten per Alutreffer die Führung, bzw. den Ausgleich und hätte in der Schlussphase das Spiel sogar noch komplett drehen können.
Die Mannschaft von Trainer Tim Platt begann mit der gefälligeren Spielanlage und Homberg verbarrikadierte sich zeitweise mit einer Sechser-Kette in der Defensive. Trotzdem kamen beide Teams zu guten Gelegenheiten. Marc Demper verpasste eine Flanke per Kopf in aussichtsreicher Position und Marcel Justus versuchte es mit einem Schuss, der aber über das Tor strich (10. & 16.). Besser, aber nicht erfolgreicher machte es der FCC in Person von Dominik Trivilino. Zunächst traf er nur den Torwinkel des Außennetzes, nachdem er von Alexander Bernhardt bedient wurde (13.). Dann prüfte er Homberg’s Keeper mit einem Aufsetzer (23.). Einem Torerfolg am nächsten kam dann Dominik Pfeil, als er einen Kopfball an den Pfosten setzte (25.). Nach all diesen Annäherungsversuchen gelang dann den Gästen das 1:0. Nach einer gelungenen Kombination, ausgehend von Johannes Kaiser schlug Trivilino eine Flanke, in die Raphael Bause startete und per Fuß den ersten Treffer erzielte (33.). In den restlichen Minuten bis zur Halbzeit passsierte dann nicht mehr viel.
Die zweite Hälfte begann mit einem „Hallo-Wach-Moment“ für den FCC. Der sonst gute Alexander Bernhardt leistete sich einen miesen Fehlpass, der die Gastgeber zum Kontern einlud. Nach Flanke von Pascal Rehnelt verpasste daraufhin Demper in der Mitte knapp und reklamierte noch dazu, gefoult worden zu sein. Cleeberg zog dann zunächst sein Spiel weiter durch. Und das recht erfolgreich: Im Anschluss an eine Ecke und einen schlechten Befreiungsschlag nutzte Jannik Hesse die sich bietende Gelegenheit und nahm die Kugel volley. Sehenswert und unhaltbar, wie der Ball neben dem rechten Pfosten einschlug (52.). Vermutlich freudetrunken, brachte man sich dann aber um den Lohn des Ganzen. Im direkten Gegenzug erzielte der eingewechselte Thomas Kotthoff den Anschlusstreffer der Hausherren (53.). Die witterten nun ihre Chance und drängten auf den Ausgleich. Gelegenheiten dazu ergaben sich zwar, aber auch Räume für die Cleeberger Spitzen. Vier mal sollten die Cleeberger Offensiven mehr oder weniger unbedrängt auf das Tor der Homberger zusteuern, aber weder David Sauer (2x), noch Trivilino oder Yannik Lehr brachten es fertig einen weiteren Treffer zu erzielen. Auch Jannik Hesse verpasste einen weiteren Treffer, als er in der 79. Minute im Fallen nur den Pfosten traf. Im Gegenteil lud man Homberg nun schon fast zum Toreschießen ein. Die machten – wie erwähnt – gehörig Druck. So legte Jonas Repp den Ball aus guter Position knapp am Tor vorbei (57.) und so traf Rehnelt mit einem fulminanten Schuss nur die Latte (64.). In den Schlussminuten traf es den FC dann noch. Christian Weber reagierte zu zögerlich, als der Ball vor sein Tor geschlagen wurde und ermöglichte Pfeil damit, zum Ausgleich einzunicken.
Fazit: Diesen Gegner muss man schlagen, wenn man in der Tabelle nicht zu weit abrutschen will.
Stenogramm
FSG Homberg: Böcher; Kappes (46. Repp), Justus, Donath, Emmerich, Pfeil, Gunkelmann, Rehnelt, Demper, Stöhr (46. Kotthoff), Schulz (80. Schick)
FC Cleeberg: Weber; Mangi, Sinkel, Hesse, S. Kaiser, J. Kaiser, Bause, Trivilino (69. Kurt), Sauer (60. Lehr), Flink, Bernhardt (85. Schimpf)
Schiedsrichter: Butrint Studenica; Assistenten: Marius Kokel & Liridon Gjullekari
Tore: 0:1 Bause (33.), 0:2 Hesse (52.), 1:2 Kotthoff (53.), 2:2 Pfeil (89.)
Gelbe Karten: Rehnelt (FSG) – Mangi (FCC)
Zuschauer: 120