Vom Anpfiff weg deutlich. Werner trifft fünffach. Ehrentreffer durch Trivilino.

SG Kinzenbach vs. FC Cleeberg 6:1 (5:1) – Die FC-Defensive wusste phasenweise nicht, wie ihr geschah. Bedingt durch einen eigenen rabenschwarzen Tag einerseits und einen durchzugsstarken Gegner andererseits, kassierte der FCC bereits in Halbzeit eins fünf Gegentore.

Eröffnet wurde der Reigen in der dritten Minute, als Lukas Pandera über die rechte Seite kommend, Patrick Werner den ersten Treffer auflegte. Es war tatsächlich eine Besonderheit, als Tommy Ried in der neunten Minute für Pandera in die Spitze durchsteckte und dieser eine Chance nicht direkt in ein Tor ummünzte. Denn sonst klingelte es quasi nach Belieben. In Minute 15 versäumte es Sebastian Kaiser im 16er einen hohen Ball per Kopf zu klären und ermöglichte es so Werner den zweiten Tagestreffer abzustauben. Nur kurze Zeit später wurde Werner über links von Dennis Feldbusch bedient…Treffer Nummer drei zum 3:0 (19.). Dass der FCC auch kicken kann, blitzte leider nur einmal in der ersten Hälfte auf. Eine gelungene Kombination von Serdal Kurt und Raphael Bause brachte Dominik Trivilino in eine gute Position, die dieser zum 1:3-Anschlusstreffer nutzte. Kinzenbach spulte sein Spiel aber dennoch unbeeindruckt herunter und bewies auch ein gutes Umschaltspiel, was auf Cleeberger Seite gar nicht gut funktionieren wollte. Nachdem ein Angriff des FC nicht gut ausgespielt wurde, konterte die Mannschaft von Trainer Andre Weinecker flott und zielstrebig. Und wieder war es Werner, der als letzter Beteiligter den Ball über die Linie bugsierte (35.). Mit dem 4:1 waren die ersten 45 Minuten aber noch nicht beschlossen. Erst Elvis Zuhric machte in der 43. Minute den Deckel drauf.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel, ob der nachlässigeren Hausherren ein wenig ausgeglichener und auch Cleeberg kam zu Gelegenheiten. Eine richtig Gute hatte zum Beispiel Dominik Trivilino nach einem Abschlag von Kevin Misgaiski. Er war schneller als alle Kinzenbacher Verteidiger und steuererte allein auf Keeper Mykhalo Bilenkyy zu. Allerdings verfehlte sein Abschluss knapp das Tor (48.). Auch Jannik Hesse war ein weiterer Ehrentreffer nicht vergönnt. Nachdem er eine Flanke im 16er gekonnt mit der Brust runtergenommen hatte, schoss er den Ball in der Folge aber über das Tor. Auf der anderen Seite hätte Kinzenbach das Ergebnis allerdings auch noch weiter als durch das 6:1 von Werner erhöhen können. Nach einem Foul von Tobias Sinkel entschied der Schiedsrichter zu Recht auf Strafstoß. Den schnappte sich der Kinzenbacher Goalgetter und schnürte seinen Fünferpack (72.). Damit war das Spiel ergebnistechnisch beschlossen. Es passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel und es blieb 6:1-Heimsieg der SG Kinzenbach.

Stenogramm

SG Kinzenbach: Bilenkyy; Kaplan (81. Rinn), Dreiling, Zuhric, Werner, Ried, L. Mattig, Feldbusch, Pandera (76. Rühl), Gündüz, N. Mattig (21. Fink)

FC Cleeberg: Misgaiski; Mangi, Sinkel, Hesse, S. Kaiser, Kurt (70. S. Trivilino), Bause, D. Trivilino (60. Lehr), Russo, Flink, Bernhardt

Schiedsrichter: Bernd Henge; Assistenten: Tim Waldinger & Jan Drescher

Tore: 1:0 Werner (3.), 2:0 Werner (15.), 3:0 Werner (19.), 3:1 Trivilino (26.), 4:1 Werner (35.), 5:1 Zuhric (43.), 6:1 Werner (72.)

Gelbe Karten: Hesse, Russo, Flink, Bause (FCC)

Gelb/Rot: Bause (wegen Unsportlichkeit, 86.)

Zuschauer: 100