(RS) Die Mannschaft vom Trainerteam Blaschke/Watz musste gleich auf fünf Stammspieler verzichten: Paul Fiedler, Michael Preidt, und Justin Schweitzer (Skifreizeit), Tom Woiwod (Konfi-Termin) und Lara Schmidt (DFB-Lehrgang). Es sollte sich zeigen, dass dies schlichtweg nicht kompensiert werden konnte. So verlor die SG 2010 Waldsolms das Spiel mit 0:1. Das Positive aus Waldsolmser Sicht, es gab keine verletzten Spieler, wie noch beim Punktspiel der C2 im vergangenen Oktober, sondern „nur“ einige angeschlagene Spieler.
Es war keine Überraschung, dass das Spiel auf dem Hartplatz durchgeführt wurde, obwohl Hohenahr leidenschaftlich immer wieder den Rasenplatz als Spielstätte angibt. Es war auch keine, dass auf den Höhen im Aßlarer Hinterland der rustikale Fußball einen besonders hohen Stellenwert hat. Überraschend ist aber, zu welcher Begeisterung dieses Treten gegen Ball und Gegner, das Schlagen ins Gesicht des Gegners bei Trainer, Verantwortlichen und Zuschauern der Heimmannschaft führt. Überraschend ist auch immer wieder, was ein Schiedsrichter alles nicht sehen oder nicht ahnden kann. „Normale Fouls“ wurden auf beiden Seiten abgepfiffen, soweit „Alles“ in bester Ordnung, warum aber nicht das laufende Nachtreten und Schlagen, oft auch wenn der Ball längst weg war ?
Zum Spiel: die SG benötigte einige Minuten um ins Spiel zu kommen. Dann wurden die Hausherren aber in die eigene Hälfte gedrängt und sich etliche Torchancen erarbeitet. Die größte davon hatte Leonardo Pizzini, doch sein Heber über den herauslaufenden Torwart verfehlte leider knapp das Tor. Besser machte es Hohenahr, als sie die Gäste nach einem festgelaufenen Angriff schnell auskonterten und das 1:0 aus klarer Abseitsstellung erzielten (20.). Ja, ich weiß: „Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift!“ Waldsolms drängte anschließend vehement auf den Ausgleich, doch trotz etlicher Chancen wollte kein Tor gelingen.
Auch in der 2. Hälfte ein ähnliches Bild. Waldsolms machte das bessere Spiel, Hohenahr agierte mit viel Kampf und einem „Hoch und Weit“ das jeden Schotten erfreut. Dies war an diesem Tag die erfolgreiche Variante des gegen den Ball und Beine des Gegners Tretens, denn die Gäste konnten ihre weiteren Chancen nicht verwerten. Hohenahr hatte sogar noch einige Kontermöglichkeiten, da die SG in den letzten 15 Minuten auflöste und volles Risiko spielte. Es hat einfach nicht sollen sein und wer weiß schon für was es gut war.
Der gesamten Mannschaft ein Kompliment für den gezeigten Einsatz, auch wenn der Erfolg ausblieb. In Sachen Rumpelfußball habt ihr heute Lehrgeld bezahlt. Einige von Euch müssen noch lernen, dass ihr Euch gekonnt wehren dürft, wenn es so zur Sache geht und nicht nur einstecken müsst. Wir werden Euch aber weiterhin als Fußballer ausbilden.
Im Einsatz waren: Marie Henrich, Roman Hellhund, Marlin Reinl, Felix Lengsfeld, Phillipp Krugmeister, Max Schmider, Jona Watz, Nino Kurbasa, Hendrik Hellhund, Leonardo Pizzini, Nys Schäfer und Leon Böhmer.