(TSM) Das hatte sich der FSV Braunfels, Dritter der D-Junioren Kreisliga, sicher ganz anders vorgestellt. Die Schlossstädter hatten im Pokal-Halbfinale keine Chance gegen den Gruppenligisten vom FC Cleeberg und unterlagen auf dem Rasenplatz des schönen Braunfelser Stadions mit dem hohen Ergebnis von 0:14 (0:4). Damit steht Cleeberg im Kreispokalfinale und hat weiterhin die Chance auf einen Titel.
Wie schon beim Pokal-Viertelfinale in Ehringshausen war der Platz des D9er Feldes nicht eingerückt und für D-Jugend Verhältnisse viel zu breit. Während auf dieses nicht unerhebliche Detail beim Platzaufbau in der Gruppenliga akribisch geachtet wird, scheint sich dies auf Wetzlarer Kreisebene noch nicht herumgesprochen zu haben.
In der Partie ging es zwar nur in eine Richtung, dennoch konnte Cleebergs Coach mit der in der ersten Halbzeit gezeigten Leistung nicht zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit verbesserten die Cleeberger dann die Spielanlage und die Tore fielen fast wie im Minutentakt, wobei der tapfer kämpfende FSV Braunfels dann auch nachließ und die Kleebachtaler am Ende fast nur noch durchlaufen mussten.
Was gibt es Schöneres, als in einem Finale zu stehen und auch wenn Gegner, Datum und Ort noch nicht feststehen, ist die Freude darauf bei den Cleebergern jetzt schon riesig. Und das Kribbeln kommt dann noch von ganz alleine.
FC Cleeberg: Berend Mainz im Tor, Kai Marzell im Tor und im Feld (1), Mikael Arslan, Henry Jon Crosthwaite (4), Linus Emler (2), Marc Failing (1), Leon Frenko (1), Silas Jakob, Lorenz Köster (1), Patrick Markiewicz (3) und Till Streller (1)