Mit einer phasenweise beeindruckenden Leistung schlug der FC Cleeberg die Gäste aus Fellerdilln mit 5:2.
FC Cleeberg – VFL Fellerdilln 5:2 (4:1)
Aufgegeben zu haben, konnte man Fellerdilln in der zweiten Halbzeit nun nicht vorwerfen. Aber verständlicherweise spielt es sich nicht gerade locker auf, wenn man derart auf den Boden der Tatsachen geholt wird… Chancen blieben allerdings eine Seltenheit. Die mittlerweile vorherrschende „Sauna-Atmossphäre“, durch die hohe Luftfeuchtigkeit, machte es niemandem leichter. Cleeberg spielte zunächst dennoch halbwegs munter weiter und kam durch Daniel Wiesenfeller in der 54. Minute zum 5:1. Vorher hatte Christian Theisinger den Ball am gegnerischen Sechzehner stark erkämpft und Moritz Schmidt die Vorlage beigesteuert. Weitere Treffer gelangen den Cleebergern durch den eingewechselten Dominik Schmidt (67.) und den erneut guten Johannes Kaiser (75.) nicht mehr. Einzig die Gäste versorgten sich noch mit einem Trostpflaster, als Samet Sezen ein Mißverständnis in der Cleeberger Defensive ausnutzte und aus spitzem Winkel das zweite VFL-Tor erzielte (83.). Cleeberg’s Trainer Daniel Schäfer zeigte sich nach der Partie glücklich: „Die Mannschaft hat meinen Wunsch, mit neun Punkten in die kommenden schweren Wochen zu gehen, erfüllt! Noch dazu mit einer guten Leistung. Ich bin zufrieden!“
Stenogramm
FC Cleeberg: Misgaiski; Bause, Kühn, Bernhardt, J. Kaiser, S. Kaiser (56. Sinkel), Theisinger, Wiesenfeller, M. Schmidt (56 D. Schmidt), Huisgen, Gath (68. Watz)
VFL Fellerdilln: Richter; Herberth, Voss, Wischofski, Bulutlar (75. Triesch), Letzerich, Bauer, Engel, Kretzer (46. Sezen), Sezen, Häußer
Schiedsrichter: Mert Anil Akemlek (Bad Homburg)
Tore: 1:0 Wiesenfeller (13.), 1:1 Häußer (27.), 2:1 Huisgen (29.), 3:1 Huisgen (38.), 4:1 Gath (44.), 5:1 Wiesenfeller (54.), 5:2 Sezen (83.)
Gelbe Karten: Kretzer, Voss (VFL)
Rote Karte: Sauerwein (Ersatztorwart, außerhalb des Spielfeldes)
Zuschauer: 100