FC Cleeberg II – SG Schwalbach 2:2 (1:1)

Die KOL Reserve hatte sich auf ein kampfbetontes Spiel gegen den Fünften der A-Liga eingestellt und so kam es auch. Auf Seiten des FCC musste man auf Avcu, Trivilino, Sänger und Pizzini verzichten. Nachdem dem FCC die ersten 10 Minuten gehörten, unter anderem mit einem Lattenfreistoß von Erik Schimpf, kämpfte sich Schwalbach zurück in die Partie ohne sich jedoch wirkliche Torchancen zu erspielen. Nach 26 Minuten nutze Michel König einen Abpraller, nach einer unzureichend geklärten Standard, zur ansehnlichen 1:0 Führung. In der Folge kam die Cleeberger Zweite wieder besser ins Spiel. Nach einem Abstimmungsfehler in der Schwalbacher Hintermannschaft, lief der erst 18-jährige „Timo Sänger-Ersatz“ Patrick Löw alleine auf Gästekeeper Krzyzyk zu und schob eiskalt zum Ausgleich ein (36. Minute). In der Folge spielte Cleeberg seine Angriffe nicht mehr zielstrebig genug aus so dass es mit dem 1:1 in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel diktierte die KOL Reserve die Partie, aber wieder war es die SG die nach einem Cleeberger Freistoß den Konter zur schmeichelhaften Führung durch Bördner nutzte (60. Minute). Cleeberg hatte weitere Chancen zum Ausgleich durch Russo, Watz und Fett, die aber allesamt vergeben wurden. In der 71. Minute musste Daniel Michel auf Seiten der SG mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen und nur wenige Minuten später wurde Schimpf beim Schussversuch im Gästestrafraum ungestüm zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter versenkte Meywald eiskalt zum erneuten Ausgleich. In der Schlussphase stellte Pizzini nochmal um, um den Druck weiter zu erhöhen und noch den 3er einzufahren, aber es sollte am heutigen Tag einfach nicht sein. Cleeberg spielte zwar konsequent nach vorne, die finalen Bälle wurden aber leichtfertig hergeschenkt. In der 89. Minute musste auch Gabriel Celik auf Seiten der Cleeberg den Platz verlassen. Seine Unterbindung des Schwalbacher Konters musste folgerichtig mit Gelb-Rot bestraft werden. So beendete Schiedsrichter Marcel Rühl die Partie beim Stand von 2:2. Am Ende wussten die Cleeberger nicht so recht, ob sie sich freuen oder ärgern sollten. Einerseits holte man einen zweifachen Rückstand auf, konnte aber aus einer deutlichen Feldüberlegenheit kein Kapital schlagen. Unter dem Strich war Pizzini mit einem weiteren Punkt im Kampf um den Klassenerhalt aber zufrieden.

Weiter geht’s am Ostermontag um 15 Uhr im Derby-Heimspiel gegen die SG Reiskirchen/Niederwetz.