Die Cleeberger Zweite wusste was sie in Schwalbach erwarten würde: ein ganz schwer bespielbarer Platz und ein kampfstarker Gegner.

Im Großen und Ganzen stand Cleeberg von Beginn an recht gut und kompakt. Allerdings wurde der gegnerische Spielaufbau schon recht früh unterbunden, so dass sich wenige Kontermöglichkeiten ergaben und statt dessen Ballbesitzspiel die Folge war. Immer wieder kombinierte sich die Mannschaft über Trivilino, Flink, Daniel, Fett und Watz bis zum 16er durch, konnte aber den entscheidenden Pass nicht setzen. In gewissen Situationen war das Passspiel der Cleeberger zu unsauber und leichte Abstimmungsprobleme führten dazu das Schwalbach immer wieder Möglichkeiten hatte, das Spiel schnell zu machen, was aber meist die Cleeberger Defensive zu Nichte machte und die einzig größere Chance in Halbzeit Eins von Eike Koch durch Cleebergs Schlussmann Martin Glassstetter entschärft wurde.

Cleeberg vergab Chancen durch einen Fernschuss von Flo Flink und eine Riesen-Möglichkeit von Johannes Fett der sich im gegnerischen 16er falsch entschied. In der 38. Minute konnte Spielertrainer Pizzini einen Ball aus der eigenen Hälfte präzise in den Lauf von Marvin Daniel spielen der alleine auf Schwalbachs Schlussmann Pless zu lief und im ersten Versuch an eben diesem scheiterte. Den Nachschuss setzte er allerdings überlegt ins lange Eck. Aufgrund der größeren Spielanteile eine nicht unverdiente Halbzeitführung der Cleeberger.

In der zweiten Halbzeit im Prinzip das gleiche Bild, Cleeberg mit mehr Spielanteilen aber Schwalbach diesmal mit deutlich bessern Torchancen. Unstimmigkeiten und mangelnde Konzentration bescherten Schwalbach mehrere gute Möglichkeiten zum Ausgleich (Pfostenschuss, vermeintlich es Abseitstor, König zweimal frei zum Abschluss). Doch Cleeberg überstand die Phase ohne Gegentor und musste dabei sogar Andre Krick ersetzen der nach einem Foul mit einem Cut über dem Auge ausgewechselt werden musste und zum nähen ins Krankenhaus gebracht wurde (Gute Besserung!). In der Folge erspielte sich Cleeberg mehrere gute Möglichkeiten, ohne aber das wichtige zweite Tor zu erzielen. Als man das Spiel wieder unter Kontrolle hatte viel der sehr schwache Schiedsrichter auf die Einlage von König rein und entschied zum Entsetzen der Cleeberger auf Elfmeter. Der Gefoulte wollte es selbst machen und schoss den Strafstoß deutlich übers Cleeberger Gehäuse. Nach dem verschossenen Elfmeter spielte nur noch Cleeberg und sämtliche Versuche der Schwalbacher wurden bereits im Keim erstickt. Cleeberg erspielte sich weitere gute Chancen, musste aber bis zur 84. Minute auf das erlösende 2:0 warten. Da fasste sich Philipp Watz ein Herz und knallte das Leder per Freistoß aus 25 m in die linke Ecke. In der Folge wurden die letzten Minuten souverän runtergespielt.

Fazit: Ein insgesamt verdienter Sieg, auch wenn man zwischenzeitlich etwas Dusel hatte, nicht den Ausgleich zu kassieren!

Weiter geht’s am kommenden Sonntag zum zweiten von drei Auswärtsspielen in Serie bei der SG Niederbiel (15 Uhr).