Nichts zu holen gab es für den FCC II bei der widererstarkten TSG Dorlar. Die ersten zwanzig Minuten wog das Spiel noch hin und her, aber spätestens mit dem 0:2 nach dreißig Minuten, war den meisten Besuchern klar, daß die TSG als Sieger den Platz verlassen wird. Beim FCC fehlte vor allem der Rückwärtsgang und zu den haarsträubenden Fehlern bei den ersten beiden Toren, folgte dann auch noch eine klare Abseitsstellung bei Tor Nummer 3. Pizzini reagierte und wechselte in der ersten Hälfte glich zweimal aus. Es half nichts! Auch in Durchgang zwei war der FCC zwar bemüht, aber glücklos im Abschluß. Auch bei den Toren zum 0:5 und 0:6, was gleichzeitig der Endstand bedeutete, waren leichte Fehler des FC´s in der Vorwärtsbewegung die Ursache und das fehlende Umschaltspiel. Hier sollte doch die Frage erlaubt sein, ob man nach Ballverlust nicht gleich einmal versuchen sollte, den Ball wieder zu erobern, anstatt stehen zu bleiben oder erst nach einer Weile zurück zu eilen?
Ein Wort zum Abschluß noch an Schiedsrichter Sandleben aus Gießen und zwar von FCC-Spieler Sebastian Kaiser: „Ich spiele schon über zwanzig Jahre Sonntag für Sonntag, aber so eine Leistung, wie diese, habe ich noch nicht erlebt!“ Mit dem Ausgang des Matches hatte das fragwürdige Verhalten des Schiris aber nichts zu tun! Da muss sich die FCC-Reserve schon an die eigene Nase packen. Aber dass es für das rüde Einsteigen gegen Rene Krick, der mit Verdacht auf Außenbandriss danach ausgewechselt werden musste, noch nicht mal einen Freistoß, sondern nur ein Lächeln gab, brachte das Fass zum Überlaufen.

Es spielten: Glasstetter, Schimpf, Meywald, Pizzini, Watz (30te. M.Förster), Lotz (30te R.Krick), Trivilino, D.Schmidt, A.Krick, Daniel, S.Kaiser.

Im Vorspiel unterlag der FC Cleeberg III unglücklich der zweiten Dorlarer Mannschaft mit 1:2. Marty Thieme erzielte mit sehenswerten Schlenzer den Anschlußtreffer.
Es spielten: Rettig im Tor, Tonhäuser, Stellberger,L., Kullmer, Adamo, Thieme, Seidel, M.Förster, B.Förster, Baumunk, Pietrzyk, Stellberger und Felix Schneider