Hochkonzentriert und mit Zug zum Tor legten durch die Bank alle Cleeberger Spieler gegen einen ebenfalls hoch motivierten Gegner von der ersten Minute an los. Es war Derby-Time! Von Trainer Wolfgang Schmidt taktisch wieder gut eingestellt, erspielte sich der Pokalverteidiger schon in den ersten Minuten einige dicke Torchancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten.


Auf der anderen Seite vergab auch der Gastgeber bei einem Konter nur knapp. In der 6. Minute scheiterte Nico Rosenkranz an deren Torhüter, den Abpraller setzte Niklas Panzer an den Pfosten. Eine Minute später schob Niklas die nächste Chance knapp am Tor vorbei. Erst in der 13. Minute fiel die längst fällige Führung. Patrick Löw bediente Nico Rosenkranz, der beherzt zum 1:0 einschoss. Danach verpassen Niklas und Patrick eine scharfe Hereingabe von Nico nur ganz knapp. Dann ein gelungener Auftritt von Flügelflitzer Luca Fischer, der seinen Gegenspieler stehen ließ und dann aus kurzer Entfernung dem Torwart keine Chance ließ und auf 2:0 erhöhte (25.). Kurz vor der Pause die erst zweite Torchance der Hausherren, die knapp am Tor von Maximilian Kiethe vorbei streicht. Im Gegenzug hätte Youngster Tom Woiwod fast noch auf 3:0 erhöht, der Torhüter reagierte jedoch blitzschnell und wehrte den Ball ab.

Auch nach der Pause war Cleeberg die tonangebende Mannschaft. Waldsolms spielte nun aber beherzter nach vorne und kam so zum Anschlusstreffer. Vorausgegangen war ein unnötiger Ballverlust bei einem Cleeberger Angriff. Die Hausherren konnten dann ungehindert durch die Mitte spielen und auf 2:1 verkürzen. Danach war der Gruppenligist kurze Zeit verunsichert und eröffnete Waldsolms eine weitere dicke Torchance. Maximilian klärte vor dem Strafraum, der Gegenspieler kam zu Fall. Waldsolms forderte vehement einen Pfiff. Der gut leitende Schiedsrichter ließ das Spiel aber weiterlaufen. Danach zeigten die Kleebachteiler tolle Moral und Ihre ganze Klasse. Innerhalb von zwei Minuten entschieden sie mit zwei schnellen Angriffen das Spiel. Einmal spielte Niklas Panzer steil auf den durchgelaufenen Patrick Löw, der sicher zum 3:1 verwandelte (44.). Dann legte Niklas quer zu Luca Fischer, der mit einem satten Schuss das 4:1 erzielte (45.).

Insgesamt ein mehr als verdienter Sieg. Kompliment an die gesamte Mannschaft, die wieder gezeigt hat, dass sie das Spiel taktisch clever bestimmen kann und kämpferisch Alles gibt. Es ist schon beeindruckend wie aus der Abwehr heraus meistens mit viel Übersicht, ruhig nach vorne gespielt wird und dann in den entscheidenden Momenten die wichtigen Tore gemacht werden. Die weiteren Chancen dürfen aber gerne noch öfters genutzt werden.

Am Einzug in das Viertelfinale waren beteiligt: Maria Horst, Lara Schmidt, Luca Fischer (2), Maximilian Kiethe, Patrick Löw (1), Marvin Müller, Niklas Panzer, Nico Rosenkranz (1), Max Schmider, Elia Seidel, Nils Tischler und Tom Woiwod. (RS)