Die wohl kürzeste Auswärtsfahrt hat der FCC immer, wenn es nach Holzheim zum Gastgeber Turabdin Babylon Pohlheim geht. Aber dann geht es in den anschließenden neunzig Minuten immer hart zur Sache. Und das wird, laut Cleebergs Trainer Andy Wirth, auch am Sonntag um 14.30 Uhr so sein. Im Gegensatz zur Vorwoche lichten sich die Reihen der FCC-Mannschaft immer mehr. So fällt neben den schon verletzten Olcay (Bandscheibe), Lehr (Bänderdehnung), Harnisch (Leiste) und Böttner (Weisheitszähne) nun auch noch Abwehrrecke Timo Sänger aus, der sich an der Leiste verletzte. Der Rest muss in diesem schweren Spiel, auf noch schwererem Untergrund (entweder der Rotascheplatz oder der holprige Rasen) erst einmal bestehen, denn TUBA ist zu Hause wesentlich stärker als in der Fremde. Besonderes Augenmerk muss die FCC-Defensive auf die gefährlichen Offensiv-Kräfte Bargello und Krasniq legen, die Taktgeber des Gegners. An der Seitenlinie der Pohlheimer steht immer noch der ehemalige Bundesliga Profi Nikolaus Semlitsch, der seine Truppe besonders im konditionellen Bereich auf Vordermann gebracht hat. Mit der bisherigen Punkteausbeute von 22 Punkten können und wollen die immer ambitionierten Aramäer aber nicht zufrieden sein und mit einem Sieg gegen den FCC (27 Punkte) zumindest näher ranrücken.
Der FC Cleeberg fährt mit folgenden Leuten nach Holzheim: Dreikausen, Misgaiski, Müll, Mangi, Russo, Schimpf, Bernhardt, Roessler, Jörg, Theisinger, Heinz, Hennen, Würz und Johannes Kaiser.