Die Gastgeber waren von Beginn an auf verlorenem Posten und versuchten ihr Heil in der Schadensbegrenzung. Cleeberg machte sofort Druck, tat sich zunächst aber ziemlich schwer gegen den mit Mann und Maus verteidigenden Tabellenletzten.
Allerdings ließen die Cleeberger auch zu selten den Ball laufen. Oft wurde zu umständlich und ohne konsequenten Abschluss gespielt. So dauerte es bis zur 9. Minute ehe Nico Rosenkranz nach Zuspiel von Niklas Panzer den Torreigen eröffnete. Max Schmider machte auf der linken Seite immer wieder Druck und glänzte mit hervorragenden Flanken. Eine davon schob der eingewechselte Elia Seidel zum 2:0 in das kurze Eck (13.). Nur drei Minuten später wurde Elia von Lara Schmidt bedient und schob zum 3.0 ein. In Minute 24. erzielte Elia, nach Zuspiel von Patrick Löw, mit seinem dritten Treffer zum 4:0 einen lupenreinen Hattrick. Marvin Müller und Nils Tischler arbeiteten gewohnt emsig, standen nach hinten sicher und konnten auch immer wieder Impulse nach vorne geben. Eine weitere schöne Hereingabe von Max legte Elia auf Niklas Panzer der mit einem fulminanten Schuss einen sehenswerten „Wembleytreffer“ erzielte, der aber zu Recht nicht gegeben wurde.
Nach der Halbzeitpause wurden die Torchancen im Minutentakt vergeben. Niklas scheiterte zudem noch zweimal Mal am Aluminium. Erst als Elia, ansonsten Abwehrspieler, nach Zuspiel von Luca Fischer mit seinem 4. Treffer auf 5:0 erhöhte, ging die Torejagd weiter (46.). Nach Eckball von Patrick Löw erzielte Luca Fischer das 6:0 (48.). In der 53. Minute traf endlich auch Niklas Panzer, nach schönem Pass von Elia, zum 7:0. Nur zwei Minuten später krönte Max Schmider seine ausgezeichnete Leistung, als er aus 25 Metern den Ball zum 8:0 in den rechten Winkel zimmerte (55.). Nach einem weiteren gut hereingegeben Eckball von Patrick Löw erhöhte Niklas noch auf 9:0 (60). Letztendlich ein „Pflichtergebnis“, das nicht überbewertet werden darf. Die fairen Spieler des TSV Langgöns waren einfach in allen Belangen überfordert. Bis zum Schluss nicht gefordert war Torhüter Maximilian Kiethe, der lediglich bei etlichen Rückgaben mitspielen konnte.
Mit diesem Resultat schoben sich die Schmidtschützlinge an der punktgleichen TSG Wieseck vorbei auf den 7. Tabellenplatz. Im nächsten Spiel gegen den VfB Asslar, mit zwei Punkten Vorsprung vor dem FCC Tabellenfünfter, werden die Torchancen konsequenter genützt werden müssen, wenn man mit einem Sieg am VfB vorbeiziehen will.
Es spielten: Lara Schmidt, Luca Fischer (1), Maximilian Kiethe, Patrick Löw, Marvin Müller, Niklas Panzer (2), Nico Rosenkranz (1), Max Schmider (1), Elia Seidel (4) und Nils Tischler.
Schiedsrichter: Gerhard Wagner