Wie erwartet, war die Zwischenrunde ein schwerer Gang für Cleeberger D1. Wie so oft waren die Gegner besonders motiviert und gingen sehr engagiert zu Werke. Schon in den ersten Spielen zeichnete sich ab, dass dies heute eine sehr enge Kiste werden würde. Zwischen fünf Mannschaften war bis zum Schluss Alles möglich.
Die Schmidt-Schützlinge hatten im ersten Spiel den Mitfavoriten SG Eintracht 05 Wetzlar zum Gegner. Der FCC tat sich schwer ins Spiel zu kommen und lag prompt, nach einem Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung, mit 0:1 im Rückstand. Die Mannschaft zeigte aber Moral und glich zum verdienten 1:1 aus. In den nächsten beiden Spielen gegen Aßlar und Waldsolms ging es für ein Futsalturnier recht körperbetont zur Sache, ohne dass der Einsatz unterbunden wurde. Zu selten zeigten die Kleebachtaler Ihre spielerische Klasse, so dass beide Spiele mit 0:0 endeten..
Nun ging es gegen den BSC Nauborn, der schon mit drei Punkten mehr auf dem Konto, deutlich besser im Rennen um den Finaleinzug lag. Jetzt platzte endlich der Knoten, man ließ Ball und Gegner laufen. Nach schönen Kombinationen wurden die vier Tore zum 4:0 Endstand erzielt. Damit war der Finaleinzug wieder in Sichtweite. Im letzten Spiel gegen Naunheim musste allerdings ein weiterer Sieg her. Naunheim hatte zuvor überraschend die JSG Waldsolms durch ein 1:1 fast aller Finalchancen beraubt und trat auch gegen Cleeberg selbstbewusst auf. Die Naunheimer Führung drehte der FCC noch in einen 2:1 Sieg und war somit mit 9 Punkten und 7:2 Toren durch. .
Turniersieger wurde Wetzlar mit 10 Punkten, vor Cleeberg (9), Waldsolms (8), Aßlar (7), Nauborn (6) und Naunheim (1). Wenn auch nach der langen Winterpause noch längst nicht Alles rund lief, einige Akteure noch nicht ganz bei der Sache waren und noch nicht die gewohnte Spielfreude ausstrahlten, war Trainer Wolfgang Schmidt dennoch mit der Leistung seiner Mannschaft, in einem schweren Turnier, unter dem Strich zufrieden. Im Einsatz waren: Lara Schmidt (1), Luca Fischer, Maximilian Kiethe, Patrick Löw (1), Marvin Müller, Niklas Panzer (2), Nico Rosenkranz (3), Max Schmider, Elia Seidel und Nils Tischler. (RS)