Am letzten Donnerstag traf sich die Gemeindevertretung im Cleeberger Bürgerhaus. Der Bürgermeister brachte auch das Thema „Sanierung des Cleeberger Rasens“ mit auf die Tagesordnung. „Es geht um die Gesundheit, und dass eine Einrichtung eventuell für Monate nicht zur Verfügung stehen würde“, begründete Horst Röhrig in der Gießener Allgemeinen den Eilantrag, der von allen Abgeordneten abgesegnet wurde. Zu diesem Vorgehen gab auch der Langgönser CDU-Fraktionsvorsitzende Jürgen Knorz explizit seine Zustimmung. Nachdem die Verantwortlichen des FCC bereits seit 2010 mit dem Gemeindevorstand über die mißerable Sportplatzsituation für den FC Cleeberg im Dialog stehen, konnten die zahlreichen Anwesenden des FCC endlich einmal mit zufriedenen Gesichtern nach Hause gehen. Letzte Woche wurde der Platz bezüglich der Absenkungen genau vermessen (laut Aussage eines Vermessers der Fa. Heine senkt sich der Platz an manchen Stellen um 75 cm!!)
und für diese Woche ist eine Kostenschätzung geplant. Aber genau darin liegt die Sorge des Vereins. Die veranschlagten Haushaltsmittel reichen laut Röhrig für die Sanierung nicht aus und am 3.5.2012 entscheidet das Parlament über die Bereitstellung eventueller Mittel. Sollte die Abstimmung negativ ausfallen, wäre das ein Schlag ins Kontor des FC´s. Doch gelöst ist das Problem auch bei einer Komplettsanierung noch nicht. Dadurch, dass der FCC in keiner Jugendspielgemeinschaft mehr ist, spielt sich eben alles auf dem stark frequentierten Rasen in Cleeberg ab. Der Hartplatz in Oberkleen ist kaum Alternative und ist oftmals nicht bespielbar. Für die über 150 aktiven Mitglieder muss auch für den Winter eine Lösung noch gefunden werden. Leider hat der FCC alles, außer Zeit, aber eine wirklich schnelle Lösung ist hier noch nicht in Sicht, da der Antrag des FCC auf Umwandlung des Cleeberger Rasens in einen Kunstrasenplatz mit Flutlicht, eine geringere Priorität bekommen hat, als die Leichtathletikbahn in Langgöns. Trotz allem, ist positiv zu bemerken, dass man den Sorgen des Vereins mittlerweile Aufmerksamkeit schenkt.

Erik Schimpf