Bei der SG 2010 Waldsolms gewann die Cleeberger E1 in einem einseitigen Spiel deutlich mit 12:0 (4:0) Toren. Gegen den tapfer kämpfenden Tabellenletzten der Kreisliga Wetzlar zeigte das Team von Trainer Dirk John vor allem in der zweiten Halbzeit einen spielerisch ganz hervorragenden Fußball.

Ganz anders als im Hinspiel, als sich die Cleeberger beim glücklichen 3:0 Sieg sehr schwer taten, lief es bei herrlichem Frühlingswetter beim Rückspiel auf dem Rasenplatz in Griedelbach. Nach nur 4 Minuten stand es bereits 3:0 für den FC Cleeberg. Und einzig wegen der schlechten Torausbeute stand es lediglich 4:0 zur Pause.

In der zweiten Hälfte war dann auf Cleeberger Seite alles dabei, was schönen und erfolgreichen Fußball ausmacht: Ein direkt verwandelter Freistoß, ein zum Torerfolg führendes Zusammenspiel über mehrere Stationen, diagonale Pässe und Flanken über fast das gesamte Spielfeld, Traumtore in den Winkel und ein unheimlich gut funktionierendes Vertikalspiel. Zudem ein toller Einsatz für den Anderen und ein Mannschaftsspiel wie aus einem Guss.

Das war trotz des relativ leichten Gegners eines der besten Spiele der Saison. Vor den Spielen gegen Büblinghausen, Niederwetz und Biskirchen zeigt sich die Cleeberger E1 derzeit in bestechender Form und konnte aufgrund des überraschenden Punktverlusts von Eintracht Wetzlar in Dorlar (0:0) sogar wieder die Tabellenspitze zurückgewinnen. Ein unerwarteter Verlauf, der bei noch sechs ausstehenden Spielen aber auch schnell wieder in die andere Richtung gehen kann.

Cleebergs Trainer Dirk John war sehr zufrieden mit der Leistung der gesamten Mannschaft. Er mahnte aber davor, jetzt nachzulassen und verlangte von seinen Jungs, den Schwung aus Waldsolms zum Heimspiel am Sonntag gegen den RSV Büblinghausen mitzunehmen. Eine berechtigte Forderung, denn der RSV, der neben weiteren guten Ergebnissen zuletzt gegen den VfB Aßlar ein 5:5 erreichte, sollte nicht unterschätzt werden. (TSM)

Für den FC Cleeberg spielten: Lorenz Köster im Tor, Leon Boczkowski (4), Marc Failing, Leon Frenko, Lucas Horst (1), Tom-Felix Jakobi (2), Sebastian Lotz (1), Till Luca Schimpf (1) und Tom Woiwod (3)