Am Sonntag trifft der FC Cleeberg auswärts auf die Sportfreunde Blau/Gelb. Anstoß ist um 15 Uhr und gespielt wird auf dem Heim-Kunstrasen der Marburger am Zwetschenweg.
Viel unterschiedlicher könnten die Vorzeichen beim Aufeinandertreffen der alten Gruppenliga-Weggefährten nicht sein!
Marburg hat bisher insgesamt ganze 10 Tore mehr kassiert und zu Hause schon dreimal verloren…das war es dann aber auch mit Anhaltspunkten, die für etwas anderes als einen schweren Gang für die Cleeberger sprechen.
Blau/Gelb hat die – an Toren gemessen – stärkste Offensive der Gruppenliga mit 42 Treffern. Das sind ganze 23 mehr als sie der FCC verbuchen konnte. Die Defensive der Gäste wird es demnach mit einer ganzen Reihe von torgefährlichen Spielern zu tun bekommen. Nicht nur Torjäger Andy Schoch mit seinen bisher 14 Treffern gilt es in Schach zu halten. Auch Robin Pöttgen (9), Niklas Jung (6) Daniel Hacker (5) und Maurice Jauernick (4) kommen insgesamt auf 24 Treffer. Des Weiteren stehen 24 Punkte auf der Haben-Seite (im Gegensatz zu 14 auf Seiten des FCC). Das reicht momentan für einen guten vierten Platz aber nicht ganz für den Anschluss an die Spitzengruppe um Naunheim, Pohlheim und Schröck.
Das Spiel der Marburger scheint sich nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip zu richten: Ganzen fünf Niederlagen – der FCC hat bisher „nur“ vier zu verbuchen – stehen acht Siege und kein einziges Unentschieden gegenüber.
Da bleibt es nur eine Randnotiz, dass die Kombinierten auch in der Fair-Play-Tabelle weit vorne stehen und erst eine gelb-rote und 13 gelbe Karten kassiert haben.
Für den FCC ist die Ausgangslage demnach klar: Einen Punkt aus Marburg mitzunehmen, wäre ein voller Erfolg und würde auch Trainer Andreas Wirth sehr zufrieden stimmen: „Nicht wieder so eine zweite Hälfte, wie letzte Woche gegen Frohnhausen“, als man am Ende froh um den einen gewonnenen Punkt sein konnte, da die gegnerische Offensive einige gute Gelegenheiten ausließ. Man kann davon ausgehen, dass das diesen Sonntag deftig bestraft würde.
Ein wenig Hoffnung schöpft der Übungsleiter aus den hoffentlich wieder einsatzbereiten Kräften um Sebastian Kaiser, Erik Schimpf und Christian Theisinger. Joshua Müll hingegen ist weiterhin angeschlagen und sein Einsatz deshalb fraglich.