D-Jugend besuchte fantastische Unterwelt in Thüringen und nahm am Stahlwerkcup der SG „SV Stahl Unterwellenborn“ in Rudolstadt teil.

(RS) Einen unvergesslichen Tag verbrachte die Cleeberger D-Jugend in der Erlebniswelt Feengrotten am Fuße des Thüringer Waldes, der Welt der Bergleute und dem Reich der Feen. Welten voller Fantasie und eine fantastische Unterwelt. Die Saalfelder Feengrotten stehen im Guinness-Buch der Rekorde, weil die Natur sie zu den farbenreichsten Ihrer Art auf der ganzen Welt werden ließ. Sie sind ein eindrucksvolles Zeugnis des mittelalterlichen Bergbaus.Auf der Suche nach Gold und Silber wurde von den Bergleuten der Alaunschiefer entdeckt. Durch den Abbau des schwarzen Gesteins entstanden im Laufe der Zeit unterirdische Hohlräume, die die Natur nach Ende der bergmännischen Arbeit in eine atemberaubende Tropfsteinwelt verwandelt hat. Bei der Führung in die Unterwelt erfuhren die Teilnehmer viel Interessantes über die Entstehung der Schaugrotten, die Minerale der Feengrotten sowie das Leben und die Arbeit der Bergleute. Den Höhepunkt bildete ein faszinierendes Licht- und Musikspiel im Märchendom. Dem schönsten Teil der Feengrotten.

Anschließend wurde noch das „Grottoneum“ ein einzigartiges Erlebnismuseum besucht. Da hieß es Anfassen, Lesen, Hören und Schmecken. Man konnte Tropfsteine wachsen sehen und Moleküle tanzen lassen, oder 440 Millionen Jahre Geschichte im 120° Kino verfolgen. Am Abend ließ sich die wohl gelaunte „Cleeberger Gruppe“ mit Spezialitäten aus der Thüringer Küche verwöhnen und ließ den Abend bei sogenannten „Fachgesprächen (die Eltern) und Bowling (die Kinder) ausklingen.

Nach einem abwechslungsreichen, anstrengenden Tag ging es am nächsten Morgen früh aus den Federn zum Stahlwerkcup in die Dreifelderhalle nach Rudolstadt. Noch etwas blass um die Nase bestritt die D1-Jugend um 9:00 das erste Spiel gegen den Außenseiter FSV Grün Weiß Blankenhain. Mit einem guten Auftritt wurde das Spiel sicher mit 5:0 gewonnen. Im nächsten Spiel gegen den Gastgeber Stahl Unterwellenborn verspielte sich die Mannschaft eine deutlich bessere Platzierung, sowohl in der Gruppe, als auch im Endklassement. Durch eine nur mäßige Leistung verlor sie das Spiel unnötigerweise mit 0:1. Gegen die beiden Turnierfavoriten Spvgg. Bayreuth und SG Dynamo Dresden bestand keine Chance. Die Spiele wurden mit 0:4 und 0:3 verloren. Nur mit einer Top-Leistung hätte man hier einigermaßen mithalten können. Allerdings hatte der Gruppenligist die besten Plätze in Sachen Anschauungsunterricht für schnellen, schnörkellosen und zielstrebigen Hallenfussball inne.

Dies schien durchaus gefruchtet zu haben, denn im letzten Spiel gegen den Verbandsligisten FSV Wacker 03 Gotha steigerten sich die nach drei Niederlagen in Folge angefressenen Kleebachtaler deutlich und gewannen sicher mit 2:1. Gotha hatte zuvor den beiden späteren Finalisten Bayreuth (2:2) und Dresden (1:1) je ein Remis abgetrotzt. Die Zwischenrunde wurde dann deutlich mit 4:1 gegen Rudolstadt und das Spiel um Platz neun mit 6:0 gegen Blankenhain gewonnen. Schade, dass der FCC schon mit dem 2. Spiel die Möglichkeit, um Platz fünf zu spielen, verschenkt hatte. Schon mit einem Remis wäre dies geschafft worden. Insgesamt dennoch ein ordentlicher Auftritt der Blaschke/Schmidt Schützlinge in einem sehr guten und toll organisiertem Turnier.

Turniersieger wurde die SG Dynamo Dresden mit einem 2:0 über die Spvgg. Bayreuth. Dritter wurde der SV Empor Erfurt durch 4:3 über den FC Union Mühlhausen. Nochmals herzlichen Dank an die Gastgeber für diese Einladung und die freundliche und zuvorkommende Betreuung vor Ort.