(RS) Mit einem glanzlosen 4:1-Sieg beim VFB Aßlar II holte sich die SG 2010 Walsolms die Tabellenführung zurück., da sich Eintracht Wetzlar und die SG Ehringshausen im Spitzenspiel 1:1 trennten.

Die Blaschke-Schützlinge übernahmen mit dem Anpfiff das Kommando, schnürten die Gastgeber in der eigenen Hälfte ein und versuchten sofort mit frühen Toren das Spiel zu entscheiden. Nachdem der äußerst gut aufgelegte Nico Rosenkranz einen zu kurz geratenen Abschlag per Kopfball in den Lauf von Leonardo Pizzini leitete, erzielte dieser das 1:0 (6.). Nur zwei Minuten später überraschte Leonardo den Aßlarer Torhüter mit einem Schuss von der Strafraumgrenze und erhöhte auf 2:0 (8.). Anschließend schalteten die Gäste mehrere Gänge zurück und verwalteten mehr oder weniger das Ergebnis, ohne dass Aßlar sich auch nur über die Mittellinie getraute. Bis auf einen schönen Lattentreffer von Max Schmider (27.) brachten die Gäste aber kaum Nennenswertes zustande.

In der 33. Minute wurde dann die aufkommende Leichtfertigkeit zu Recht bestraft. Vorne wurde der Ball vertändelt, dann wurde das Spielgerät im Mittelfeld wieder erobert, um es leichtfertig auf Marvin Zintl zurück zu spielen. Dieser konnte den Ball nicht kontrollieren, der Aßlarer Stürmer ging dazwischen und wurde dann von Marvin gefoult. Den fälligen Strafstoss verwandelte S. Ayaz sicher zum 2:1.

Nach der Pause drehte Waldsolms wieder auf, ließ den Ball schneller und zielstrebiger laufen. In der 38. Minute erhöhte Marie Henrich nach guter Vorarbeit von Jakob Stark auf 3:1. Zwei Minuten später scheiterte Leonardo nach Alleingang am Torwart. Nico Rosenkranz krönte dann seine gute Leistung mit dem 4:1 (47.) Vorausgegangen war ein toller Spielzug aus der eigenen Hälfte, über Leonardo und Jakob, der Nico bediente und dieser sicher zum Endstand verwandelte.

Die Partie wurde souverän und gewohnt ruhig von Schiedsrichter Norbert Claas aus Ehringshausen geleitet.

Im Einsatz waren: Marie Henrich (1), Fecke Felix, Jakob Stark, Leonardo Pizzini (2), Ruiz Perez Dorian, Powell Ryan, Neuburger Daniel, Patrick Löw, Moritz Szukalski, Nico Rosenkranz (1), Roman Hellhund, Max Schmider und Marvin Zintl.