(TSM) Eine Woche vor dem Restrunden-Auftakt in der Kreisliga Wetzlar stand für die Cleeberger D2 ein Testspiel bei der D1 der JSG Münzenberg an. Beim 1:1 (0:0) zeigten die Kleebachtaler eine sehr ordentliche Leistung und waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Bei einer effizienteren Chancenverwertung wäre ein deutlicher Sieg in der Wetterau möglich gewesen.
Cleeberg legte in den ersten Minuten los wie die Feuerwehr, die Münzenberger wurden in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Eine gute Aufteilung und hohe Laufbereitschaft auf Cleeberger Seite waren Garant für die Überlegenheit, doch wurden die sich auftuenden Chancen nicht konsequent ausgespielt. Münzenberg kam nur einmal bei einem Konter gefährlich vor den Cleeberger Kasten.
In Halbzeit zwei merkte man beiden Seiten den Kräfteverschleiß an. Die Cleeberger ließen die Spielordnung etwas schleifen, wodurch Münzenberg öfter in die gegnerische Hälfte eindringen konnte. Auffällig war, dass die Cleeberger Abwehrspieler immer wieder versäumten, den freistehenden eigenen Torwart ins Spiel mit einzubeziehen.
In der 47. Minute ging der FC Cleeberg verdientermaßen nach einen Freistoßtor mit 1:0 in Führung. Die Führung hielt aber nicht lange, denn Münzenberg gelang mit einem Ball an die Unterkante der Latte, der hinter der Linie landete, der Ausgleich (56.). Zu erwähnen sei, dass Cleeberg mit drei nominellen E-Jugend Spielern gegen fast ausschließlich Spieler des älteren 2001er Jahrgangs bei Münzenberg angetreten war. Und nicht nur deswegen muss man der gesamten Cleeberger Mannschaft Lob zollen.
Am kommenden Samstag um 13:00 geht es auf dem Rasenplatz in Oberwetz gegen den JFV Wetzbachtal wieder um Punkte. Und wenn die Mannschaft von Trainer Matthias Isleib diese Leistung wiederholen kann, die Ordnung über die vollen 60 Minuten beibehält und vor dem Tor noch eine Schippe drauflegt, dann ist eine Überraschung möglich.
Für den FC Cleeberg spielten: Berend Mainz im Tor, Bastian Beiden, Marc Failing, Leon Frenko, Niclas Henkel, Martin Isleib, Till Luca John (1), Jakob Köster, Christian Lechner, Carlos Mainieri und Robin Reichelt