Cleeberg hält gut dagegen. Drei Elfer.
FC Cleeberg vs. FSV Schröck 1:3 (0:1) – Von Beginn an entwickelte sich eine flotte Partie, in der sich Schröck in der Offensive zwingender präsentierte. Cleeberg spielte recht munter mit, kam dem Schröcker Gehäuse aber zunächst nicht gefährlich nahe. In der achten Minute flankte Münch scharf auf Davis in die Mitte.
Nach der Pause hatte Cleeberg die große Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen. Raphael Bause tauchte vor Schröck‘s Torwart Eidam auf und umkurvte ihn behende. Sein Versuch aus spitzem Winkel war dann allerdings nicht von Erfolg gekrönt und landete am Außennetz (46.). Auf der anderen Seite machte Davis dann klar, warum er erstens das ein oder andere Tor erzielt hat und zweitens Schröck eine abgezockte Truppe ist. Erst ließ er Alexander Bernhardt alt aussehen, indem er sich mit Ball um ihn herumdrehte und in den 16er eindrang. Dort verpasste er zwar den richtigen Moment zum Abschluss, nutzte aber ein Stochern von Johannes Kaiser, sich gefoult zu fühlen. Für Schiedsrichter Bierau Grund genug den zweiten Elfmeter zu geben. Eine umstrittene Entscheidung. Lukas Greb war’s egal. Er versenkte auch den zweiten Elfmeter sicher und souverän (51.). Die Entscheidung sollte das aber noch nicht sein, denn in den letzten Minuten des Spiels kam der FCC nochmal auf. In der 78. Minute wurde Jannik Hesse auf dem rechten Flügel auf die Reise geschickt und zog in den 16er. Ein Schröcker Abwehrspieler wollte das verhindern und wählte dazu eine satte Grätsche. Gut für Cleeberg, schlecht für Hesse, dass er um einiges zu spät für einen Ballkontakt kam und stattdessen Hesse’s Bein mit seinen Stollen polierte. Zum dritten Mal an diesem Tag entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Für Cleeberg trat David Sauer an und traf mal wieder nach längerer Tor-Abstinenz (78.). In dieser Phase schnupperte Cleeberg an der Überraschung und erhöhte den Druck. Zwei Minuten nach seinem Treffer probierte Sauer es erneut mit einem satten Fernschuss. Der verfehlte das Tor jedoch knapp. Schröck hingegen nutzte die sich bietenden Räume und kam durch Willershausen zweimal gefährlich vor’s Cleeberger Tor. Es war wohl der Überraschung des 19-jährigen geschuldet, dass er zweimal aus bester Position den Ball nicht im Tor unterbringen konnte (82. & 83.). Fünf Minuten vor Schluss versetzte die Mannschaft von Trainer Markus Kubonik dem FCC den „Todesstoß“. Steffen Rechner verlängerte eine Ecke per Kopf an den langen Pfosten. Dort nutzte Breitenmoser seine Freiräume und nickte nahezu ungestört zum 3:1 ein.
Fazit: Schröck hat die drei Punkte verdientermaßen gewonnen. Unschlagbar waren sie an diesem Tag aber nicht. Mit einer besseren Leistung wäre ein Punkt durchaus drin gewesen. Trotzdem eine ordentliche Leistung des FCC. Ein Sieg, um den Klassenerhalt perfekt zu machen, muss noch her in der nächsten Zeit.
Die nächste Gelegenheit dazu gibt es kommenden Freitag in Heuchelheim.
Stenogramm:
FC Cleeberg: Misgaiski; Mangi, Sinkel, J. Kaiser, Schimpf, S. Kaiser, Knapp (69. Metin), Bause (Lehr 63.), Sauer (86. Meywald), Hesse, Bernhardt
FSV Schröck: Eidam; Brass, Herdt, Davis Schäfer, Münch (63. Willershausen), Kocak, Greb, Yildiran, Schott (72. Breitenmoser), Rechner
Schiedsrichter: Fabian Bierau (Biedenkopf)
Tore: 0:1 Greb (FE, 29.), 0:2 Greb (FE, 51.), 1:2 Sauer (FE, 78), 1:3 Breitenmoser (85.)
Gelbe Karten: J. Kaiser, Sauer, Schimpf (FCC) – Greb, Yildiran (FSV)
Zuschauer: 85